Griechenland Tourist treibt 19 Stunden im offenen Meer – und wird gerettet

In der Ägäis sind drei Schwimmer ins offene Meer abgetrieben worden. Zwei der Touristen wurden gerettet, einer von ihnen nach 19 Stunden. Die Suche nach dem dritten Mann dauert an.
Aufziehender Sturm am Strand der griechischen Halbinsel Chalkidiki (2008)

Aufziehender Sturm am Strand der griechischen Halbinsel Chalkidiki (2008)

Foto: ARIS MESSINIS/ AFP

Enormes Glück hatte ein Tourist aus Nordmazedonien, der seit Samstag in der Ägäis vermisst wurde: Ein vorbeifahrender Frachter entdeckte den Mann am Sonntag 14 Seemeilen vor der griechischen Halbinsel Chalkidiki im offenen Meer. Der Urlauber war zusammen mit zwei Freunden bei starkem Wind und Wellen schwimmen gegangen, wie das griechische öffentlich-rechtliche Fernsehen  unter Berufung auf die Küstenwache berichtete.

Die Wellen und die Strömung hätten das Trio ins offene Meer getrieben. Der Gerettete sei dann 19 Stunden lang im Meer geschwommen, bevor er schließlich gerettet wurde. Ein Surfer hatte zuvor den zweiten Schwimmer entdeckt und ihn am Samstag in Sicherheit gebracht, wie der Sender weiter berichtete. Der dritte Mann wird noch immer vermisst, eine umfangreiche Suche dauerte am Sonntagnachmittag an.

In fast ganz Griechenland haben am Wochenende starke Unwetter, Winde und Regenfälle für Probleme gesorgt. Viele Einwohner hießen die starken Regenfälle aber willkommen. In Griechenland hatte die Waldbrandgefahr zuletzt stark zugenommen, nachdem es längere Zeit sehr heiß und trocken war. Am vergangenen Donnerstag hatte die Feuerwehr 378 Waldbrände binnen sieben Tagen gemeldet. Nach den Unwettern ist die Brandgefahr den Behörden zufolge vorerst nur noch gering.

him/dpa
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