Griechenland Meteorologen warnen vor wochenlanger Hitzewelle

Temperaturen bis zu 44 Grad, nachts keine Abkühlung – und das zwei Wochen lang: Ab Dienstag soll es in Europas Südosten extrem heiß werden. Experten warnen vor gefährlichen Folgen für die Gesundheit.
Eine Touristin schützt sich am Parthenon in Athen vor der Sonne (Archivbild)

Eine Touristin schützt sich am Parthenon in Athen vor der Sonne (Archivbild)

Foto: Alkis Konstantinidis/ dpa

Extremes Wetter in großen Teilen Europas: Während der Nordwesten des Kontinents noch immer von Starkregen und Unwettern heimgesucht wird, kündigt sich im Südosten eine Hitzewelle an. Meteorologen warnen vor kritischen Folgen.

Von Dienstag an sollen die Temperaturen in Griechenland tagsüber auf bis zu 44 Grad steigen und auch nachts nicht unter 30 Grad fallen. Für die Türkei, den Balkan und Italien sind ähnliche Temperaturen angekündigt.

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Der griechische Wetterdienst sowie der Zivilschutz sprechen bereits jetzt Warnungen aus, weil die Hitze bis zum 8. August anhalten soll, also außergewöhnlich lang.

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Sinken die Temperaturen auch nachts nicht, ist das für den menschlichen Körper enorm anstrengend, weil er sich nicht erholen kann. Je länger das extreme Wetter anhält, desto gefährlicher ist es für die Gesundheit.

Weil auch starke Winde erwartet werden und es schon seit Wochen trocken ist, könnten sich zudem Feuer schnell ausbreiten. Wie das aussehen könnte, sieht man derzeit in Frankreich, Spanien und auf Sardinien: Dort wüten aktuell großflächige Brände.

Griechenland hat böse Erinnerungen an extreme Hitzewellen. 1987 starben bei einer ähnlichen Hitzephase geschätzte 4000 Menschen. Damals gab es nur wenige Klimaanlagen, viele Stadtwohnungen wurden vor allem für ältere Menschen zur Todesfalle.

Bei einer weiteren Hitzewelle mit starkem Wind verbrannten 2007 auf der Halbinsel Peloponnes große Flächen, Dutzende Menschen kamen damals ums Leben.

Jetzt wird befürchtet, dass die angekündigte Welle das alles noch übertreffen könnte.

zob/dpa