Grober Unfug Mann alarmierte Polizei wegen Wombat-Vergewaltigung

Der Beamte in der Polizei-Notrufzentrale von Nelson, Neuseeland, glaubte seinen Ohren nicht: Am Telefon war ein Anrufer, der vorgab, von einem Wombat vergewaltigt worden zu sein. Der Scherz hatte ein juristisches Nachspiel.


Wellington - Das Humorverständnis des Neuseeländers Arthur Ross Cradock darf als bizarr beschrieben werden: Der 48-Jährige, berichtet die "Dominion Post", wählte die Notrufnummer der örtlichen Polizei im Bezirk Nelson und bat um Entsendung eines Einsatzwagens - er werde von einem Wombat vergewaltigt.

Wombats sind in Australien lebende Pflanzenfresser, sogenannte Beutelsäuger, mit bärenähnlichem Aussehen. In Neuseeland sind sie nicht verbreitet.

Kurz darauf meldete Cradock sich erneut bei der Polizei: Das Tier habe mittlerweile von ihm abgelassen, es gehe ihm gut - abgesehen davon, dass er nun Australisch spreche.

Cradock wurde von einem Gericht zu 45 Stunden Sozialarbeit verurteilt. Der Alkohol, befand der Richter, habe "eine große Rolle" in Cradocks Leben gespielt, allerdings sei nicht klar, ob bei seinem Wombat-Scherz Alkohol im Spiel gewesen sei.

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