Herzog von Norfolk Königlicher Cheforganisator darf kein Auto mehr fahren

Der Herzog von Norfolk organisierte die Beisetzung der Queen. Vor einem Gericht in London halfen ihm jedoch auch adelige Argumente nicht. Für die Planung der Krönung von Charles muss er wohl aufs Rad umsteigen.
Der Herzog von Norfolk, Edward Fitzalan-Howard (r.), muss seinen Führerschein abgeben

Der Herzog von Norfolk, Edward Fitzalan-Howard (r.), muss seinen Führerschein abgeben

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Pa / dpa

Einer der maßgeblichen Organisatoren der Beisetzung  für Queen Elizabeth II. muss für sechs Monate seinen Führerschein abgeben. Der Herzog von Norfolk, Edward Fitzalan-Howard, bekannte sich vor einem Londoner Gericht schuldig, am Steuer sein Handy benutzt zu haben.

Die Anwälte des Adeligen hatten darum gebeten, das Verbot wegen der Rolle des Herzogs bei der Organisation der Krönung von König Charles III. nicht umzusetzen. Ein genaues Datum für diese Zeremonie ist noch nicht öffentlich bekannt, allerdings gilt der kommende Frühling oder Frühsommer als wahrscheinlicher Zeitraum.

Das Gericht erkannte die außergewöhnlichen Umstände jedoch nicht als so bedeutsam an, dass dem Herzog die Strafe erspart blieb. Zusätzlich zum Fahrverbot muss er rund 1200 Pfund Strafe zahlen.

Polizisten hatten den 65-Jährigen, der im britischen Oberhaus sitzt, im April dabei erwischt, wie er im Londoner Stadtteil Battersea über eine rote Ampel fuhr. Dies habe er gar nicht bemerkt, da er auf sein Handy konzentriert gewesen sei. Fitzalan-Howard hatte schon zuvor etliche Punkte gesammelt – etwa wegen zu schnellen Fahrens.

hba/dpa/AFP
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