Unwetter Sturmflut bedroht Großbritannien

Gigantische Wassermassen treffen auf die Küste: Über Großbritannien und Irland ziehen Stürme und schwere Regenfälle. Flüsse treten über die Ufer, viele Straßen stehen unter Wasser. Nun drohen auch noch Schnee und Glatteis.


Hamburg - Das neue Jahr beginnt für viele Briten und Iren mit viel Wasser. Stürme peitschen das Meer gegen die Küste - hinzu kommen starke Regenfälle und die derzeit besonders hohe Flut der Gezeiten. Der nationale Wetterdienst Met Office hat Unwetterwarnungen für fast alle Regionen herausgegeben. Demnach drohen Überschwemmungen in allen tiefer liegenden Bereichen Südenglands, Nordirlands, Schottlands und auch in Wales.

Am Freitag hatte das Unwetter Frankreich und die Westküste Großbritanniens erreicht - vielerorts traten Flüsse über die Ufer. Küstenstraßen wurden überschwemmt. Die Unwetterwarnungen des Met Office gelten teils noch bis zum Sonntagabend, 24 Uhr. Nach Angaben von Meteorologen soll es in mehreren Regionen auch schneien, bei Temperaturen unter null Grad droht Glatteis auf den Straßen.

In den Grafschaften Ayrshire, Herefordshire, Somerset, West Sussex, Surrey, Berkshire und Wiltshire mussten bereits Straßen wegen Überschwemmung gesperrt werden, berichtet die Webseite der BBC. Zudem sei der Eisenbahnverkehr auf einigen Strecken in Wales, Schottland und England gestört.

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Großbritannien: 2014 beginnt mit Überschwemmungen
Das britische Umweltministerium warnte vor Überschwemmungen an der nordöstlichen Küste Englands. Diese seien jedoch auch an der Südküste, etwa in Portsmouth und Newhaven möglich. Am Sonntag und Montag bestehe außerdem ein erhöhtes Flutrisiko in Weybridge und Guildford. Am Sonntag seien Oxford und Osney von Überschwemmungen bedroht.

Erst am 24.12. war ein schwerer Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis zu 145 Kilometer pro Stunde über Großbritannien gezogen. Zehntausende Haushalte waren von der Stromversorgung abgeschnitten, Tausende Häuser standen unter Wasser. Die Ausläufer des Orkantiefs "Dirk" verursachten damals auch in Frankreich und Spanien Überschwemmungen, Staus, Stromausfälle und starke Einschränkungen im Flug- und Bahnverkehr.

hda



insgesamt 44 Beiträge
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Seite 1
Kiste 05.01.2014
1. Winterwetter
Mein Nachbar, der Hobbymeteorologe meint, das kommt bei uns auch. Ich habe mich schon mal für 14 Tage mit Vorräten eingedeckt.
KuGen 05.01.2014
2. Ich betone : es gibt keinen Klimawandel!
So. Jetzt muss ich mir aber wieder meine Alu-Spitztüte aufziehen !
Butenkieler 05.01.2014
3. Europa muß Hilfe leisten!
Den britischen EU-Bürgen muß geholfen werden. Die anderen EU-Staaten müssen den Briten bei der Bewältigung der Sturmschäden finanziell unter die Arme greifen. Das gebietet schon der Europagedanke. Besonders die Deutschen sind hier gefordert. Die deutsche Küstenlinie ist gering, also müssen wir für den Küstenschutz in den anderen Mitgliedsstaaten mehr Geld geben.
laberbacke08/15 05.01.2014
4. Noch ist die Insel nicht untergegangen
In London scheint die Sonne und meine Handschuhe und die Mütze sind gerade wieder in den Rucksack gewandert
BettyB. 05.01.2014
5. Gigantische Wassermassen?
Wenn der Atlantik an Englands Küste plätschert, sind das nicht auch "gigantische Wassermassen"?
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