Kilometerhohe Aschewolken
Feuervulkan in Guatemala ausgebrochen
Vor anderthalb Jahren starben bei einem Ausbruch des Volcàn de Fuego mehr als 200 Menschen. Nun gab es am Feuervulkan in Guatemala erneut schwere Explosionen.
Eine große Rauchwolke steigt im Dezember 2016 über dem Volcàn de Fuego in Guatemala auf
AP
In Guatemala ist erneut der gefährliche Feuervulkan ausgebrochen. Ein Sprecher der Zivilschutzbehörde teilte laut der Nachrichtenagentur AFP mit, dass es an dem Vulkan zahlreiche mittelschwere bis schwere Explosionen gegeben habe. Die von dem Volcán de Fuego ausgestoßenen Aschewolken erreichten demnach eine Höhe von 4800 Meter über dem Meeresspiegel.
Der 3763 Meter hohe Vulkan liegt rund 35 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Bei einem verheerenden Ausbruch des Vulkans im Juni 2018 waren Hunderte Menschen ums Leben gekommen. 201 Tote wurden nach diesem Ausbruch gefunden, weitere 229 Menschen gelten seither als vermisst.
In dem zentralamerikanischen Land brach in den vergangenen Tagen auch der Vulkan Santiaguito aus, der rund hundert Kilometer westlich von Guatemala-Stadt liegt. Die Explosionen seien schwach bis mittelschwer gewesen, wie der Sprecher des Zivilschutzes sagte. Auch südamerikanische Nachrichtenseiten bestätigten die Ausbrüche.