US-Hundewettbewerb Keiner wollte ihn haben – jetzt ist er weltberühmt

Der 17 Jahre alte »Mister Happy Face« wurde in Kalifornien zum hässlichsten Hund der Welt gekürt. Dass er überhaupt noch lebt, ist ein Wunder.
»Mr Happy Face«: Der hässlichste Hund der Welt

»Mr Happy Face«: Der hässlichste Hund der Welt

Foto: Josh Edelson / AFP

Ein einziges Haarbüschel, Glubschaugen und eine schief heraushängende Zunge: Ein 17 Jahre alter chinesischer Schopfhundmischling ist in Kalifornien zum hässlichsten Hund der Welt gewählt worden.

Der Hund, dem seine Besitzerin Jeneda Benally den Namen »Mr Happy Face« gab, benötigt eine Windel und kann kaum noch laufen. Ein Tierarzt hatte die ihm verbleibende Lebensdauer auf sechs Wochen geschätzt, nun habe sie ihn aber schon seit zehn Monaten, sagte Benally der US-Zeitung »The Press Democrat« . Sie habe damals im Tierheim nach dem »ältesten und am schwersten vermittelbaren« Hund gefragt.

Hundebesitzerin Jeneda Benally freut sich über den Sieg

Hundebesitzerin Jeneda Benally freut sich über den Sieg

Foto: Josh Edelson / AFP

Benally lebt in Arizona und ist gerade auf Dienstreise in Kalifornien, zum Wettbewerb meldete sie ihren Hund spontan an. »Mr Happy Face« setzte sich gegen sieben Konkurrenten durch und gewann 1500 Dollar Preisgeld (etwa 1400 Euro) und einen Auftritt in der NBC-Show »Today«, die in New York City aufgezeichnet wird.

Der Spaß-Wettbewerb fand am Freitagabend (Ortszeit) nach zweijähriger Coronapause erstmals wieder statt. Die Jury legt Wert auf alles, was als unschön gilt: Glupschaugen, schiefe Zähne, O-Beine, buckelige Rücken. Die Organisatoren wollen mit dem Wettbewerb dafür werben, ausgesetzte Tiere aufzunehmen. Man wolle daran erinnern, »dass alle Hunde liebenswert sind«.

vet/dpa
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