Nach Hai-Angriff Deutsche Urlauberin kämpft mit dem Tod

Die 20-jährige Deutsche, der ein Hai vor der Küste Hawaiis den rechten Arm abriss, ringt in einem Krankenhaus mit dem Tod. US-Ärzte stuften den Zustand der Frau aus Nordhessen als "sehr kritisch" ein.

Honolulu - Fünf Tage nach der Hai-Attacke auf eine deutsche Urlauberin in Hawaii haben die Ärzte den Zustand der jungen Frau als "sehr kritisch" bezeichnet. Nach einer Mitteilung des Krankenhauses würden die Ärzte weiter lebenserhaltende Maßnahmen unternehmen. Bei dem Unfall hatte die 20-Jährige aus Nordhessen den rechten Arm verloren.

Die Deutsche war am Mittwoch knapp 50 Meter vor der Küste der Ferieninsel Maui schnorcheln, als sie ein Hai angriff. Nachdem die schwerverletzte 20-Jährige um Hilfe rief, wurde sie von ihren Freundinnen und einem zufällig anwesenden Pastor aus dem Wasser gezogen.

Nach dem Angriff wurde der Strand auf einer Länge von gut drei Kilometern gesperrt, Hubschrauber stiegen auf, um die Küste nach dem Hai abzusuchen. Behördenangaben zufolge war es der fünfte Angriff in den Gewässern vor Maui in diesem Jahr.

Hai-Attacken gelten selbst dann als tödliche Gefahr, wenn durch die Bisse keine lebenswichtigen Organe betroffen sind. Zu schaffen machen den Opfern vor allem Schock und Blutverlust.

rls/dpa
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