Badeunfall in der Elbe Vermisster 15-Jähriger ist tot

Ein Motorbootfahrer entdeckte am Montag eine Leiche in der Elbe. Nun steht fest: Bei dem Toten handelt es sich um einen seit Freitag in Hamburg vermissten Jugendlichen.
DLRG im Einsatz auf der Elbe

DLRG im Einsatz auf der Elbe

Foto: Jonas Walzberg / dpa

Der am Montag beim Kraftwerk Wedel aus der Elbe geborgene Tote ist identifiziert. Es handelt sich um den vermissten 15-Jährigen, der am Freitag beim Baden mit Freunden in Hamburg-Blankenese von der Strömung fortgerissen worden war. Das bestätigte eine Polizeisprecherin in Hamburg. Zuvor hatte das »Hamburger Abendblatt« darüber berichtet.

Der Jugendliche war am Freitagabend in die Elbe gesprungen und von der Strömung mitgerissen worden. Ein 17-Jähriger und ein 22-Jähriger hatten noch versucht, dem Jungen im Wasser zu Hilfe zu kommen. Während der 17-Jährige selbstständig das Ufer erreichte, wurde der 22-Jährige entkräftet aus dem Wasser gezogen.

Der 15-Jährige jedoch konnte von der eintreffenden Polizei nicht mehr gefunden werden. Ein Motorbootfahrer hatte schließlich am Montagabend die im Wasser treibende Leiche entdeckt.

Am Dienstag wurde ein seit Samstag bei Kollmar in Schleswig-Holstein in der Elbe vermisstes neunjähriges Mädchen tot gefunden. Ein Sportbootfahrer entdeckte die Leiche in der Haseldorfer Binnenelbe in der Wedel-Haseldorfer Marsch, wie die Polizei mitteilte. Das Kind war am frühen Samstagabend an einer Badestelle in eine Strömung geraten und im Wasser verschwunden.

Seither hatten Polizei und Wasserschutzpolizei, Feuerwehr, DLRG sowie Taucher und Hubschrauber nach dem Mädchen gesucht. Dabei waren auch Drohnen und Suchhunde eingesetzt worden. Die Suche wurde am Sonntagabend eingestellt.

wit/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.