Bei "Schatzsuche" mit Magneten Elfjährige fischen in Hamburg Handgranate aus der Alster

Umgebung des Hayns Park in Hamburg (Archivbild)
picture alliance/ dpa

Umgebung des Hayns Park in Hamburg (Archivbild)


Ein Junge und ein Mädchen haben eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg aus der Alster gefischt. Die Elfjährigen waren der Polizei zufolge auf "Schatzsuche".

Im Hamburger Stadtteil Eppendorf hätten sie am Samstag einen Magneten an einer Angelschnur ins Wasser gelassen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. So hätten sie die Granate aus dem Wasser gezogen.

Weil an dem stark verrosten Sprengkörper ein Sicherheitsstift fehlte, wurde er noch am Samstagabend vor Ort vom Kampfmittelräumdienst in einem Behälter gesprengt. Verletzt wurde bei dem Vorfall im Hayns Park niemand.

Nicht der erste Fang

Der "Hamburger Morgenpost" zufolge hatten die Kinder vor der Granate unter anderem bereits ein Handy und eine Fahrradkette aus dem Wasser gefischt. Bei der Granate hätten sie zunächst Passanten gefragt, was für ein Gegenstand das überhaupt sei, heißt es in dem Zeitungsartikel. Angefasst hätten sie den seltsamen Fang aber nicht.

Der Kampfmittelräumdienst weist der "Morgenpost" zufolge darauf hin, dass Magnetangeln genehmigungspflichtig ist: Das Risiko, an der Alster auf gefährliche Gegenstände zu stoßen, sei hoch.

mbö/dpa



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