Extreme Hitze Läufer kollabieren bei Hamburgs Halbmarathon

Rund 8400 Menschen sind bei 33 Grad den Hamburger Halbmarathon gelaufen. Mehrere Teilnehmer brachen zusammen - offenbar auch, weil stellenweise das Wasser knapp wurde.
Abkühlung beim Halbmarathon in Hamburg

Abkühlung beim Halbmarathon in Hamburg

Foto: Markus Tischler/ DPA

21 Kilometer laufen, bei 33 Grad: Für viele Durchschnittsdeutsche dürfte schon die Vorstellung daran eine Qual sein. Die 8402 Teilnehmer des 25. Hamburger Halbmarathons indes nahmen die Herausforderung an. Das ging nicht immer gut aus.

Nach Angaben der städtischen Feuerwehr und lokaler Medien brachen mehrere Läufer auf der Strecke zusammen. 141 Läufer mussten versorgt werden, davon wurden 57 in Krankenhäuser gebracht.

Die Wasservorräte vom Hauptsponsor "Hella" seien stellenweise ausgegangen, teilte die Feuerwehr mit. Man habe kurzerhand Schläuche verlegt, damit Läufer ihre Flaschen weiter auffüllen konnten. Einige Löschfahrzeuge hätten Läufer zudem mit einem Sprühstrahl abgekühlt.

Gewonnen hat den Wettkampf der ugandische Sportler Stephen Kiprotich. Nach 1:04:11 Stunden erreichte er die Ziellinie - mit einer halben Minute Vorsprung vor dem Kenianer Geoffrey Ronoh. Bei den Frauen setzte sich die gebürtige Äthiopierin Melat Kejeta in 1:11:29 Stunden durch, die seit März die deutsche Staatsbürgerschaft hat.

ssu
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