Hamburg und die Ehec-Panik "Die Angst hat gesiegt"

Britische Ruderer kommen nicht nach Hamburg, Touristen sagen ihre Städtereise ab: Die Ehec-Angst fokussiert sich auf die Hansestadt. Nun dürfen norddeutsche Schüler sogar nicht nach Ungarn einreisen. Einzelfälle? Oder hat die Hysterie schon spürbare Auswirkungen?

Binnenalster in Hamburg: "Ja, klingt hysterisch, ich weiß"
DPA

Binnenalster in Hamburg: "Ja, klingt hysterisch, ich weiß"

Von und


Hamburg - Es ist ihnen sichtlich peinlich, doch ihre Angst ist größer: Stephan und Daniela haben ihre Reise nach Hamburg abgesagt - sie fürchten, sich mit Ehec zu infizieren. Das Paar aus Heddesheim bei Mannheim wollte das Pfingstwochenende bei Freunden an der Elbe verbringen. "Wir haben hin und her überlegt. Die Angst hat gesiegt", sagt Stephan. Trotzig schiebt der Diplomkaufmann nach: "Ja, klingt hysterisch, ich weiß."

Die Sorgen der Gäste vor Ansteckung bekommen in Hamburg auch die Vermieter von Ferienwohnungen zu spüren. Bei Roswitha Kappner, die ein Apartment im Stadtteil Winterhude im Angebot hat, gehen seit Ausbruch der Seuche deutlich weniger Anfragen und Buchungen ein. "Das geht jetzt schon seit Wochen so." Auch eine Absage gab es bei ihr bereits: Ein Ehepaar aus Freiburg, das vom 14. bis 18. Juni nach Hamburg kommen wollte. "Das Paar hat seine sehr freundliche Absage damit begründet, dass beide Angst haben, sich in der U-Bahn oder sonst wo im öffentlichen Raum anzustecken." Die Gäste empfanden das Risiko als so groß, dass es ihnen die fälligen Stornogebühren von 210 Euro wert war.

Um Touristen wie Stephan und Daniela aus Baden-Württemberg ein Signal zu senden, taten sich am Freitag in der Hamburger Innenstadt Gemüsebauern und Händler zusammen und verschenkten tonnenweise Gurken, Salat und Kohlrabi. Damit wollten sie auf ihre drastischen Einbußen wegen der Ehec-Epidemie hinweisen. "Diese Waren sind im Moment alle unverkäuflich", sagte Mitorganisator Jens Elvers.

Fotostrecke

11  Bilder
Ehec-Epidemie in Deutschland: Ein Sprossen-Krimi
Mitten in die Protestaktion platzte die Nachricht des Robert Koch-Instituts (RKI), dass nun doch mit großer Wahrscheinlichkeit Sprossen die Ursache für die Epidemie seien - und eben nicht die zuvor in den Fokus geratenen Salat- und Gemüsesorten. "Das hat sich so doll verbreitet, dass die Leute uns das Gemüse dann tütenweise aus der Hand gerissen haben", so Elvers.

"Wir sind frustriert"

Doch das ändert nichts daran: Hamburg hat - imagemäßig - ein Ehec-Problem. Besonders medienwirksam war die Absage der britischen Ruder-Nationalmannschaft: Sie will nicht am Weltcup teilnehmen - aus Angst vor der Seuche. Gerät die Hansestadt nun international in Verruf?

Als Grund für ihre Sorge nannten die Briten die vielen Erkrankungen in Norddeutschland. Die Entwarnung des Weltruderverbands Fisa in Abstimmung mit dem Ausrichter und der Hamburger Gesundheitsbehörde konnte das Team von der Insel nicht umstimmen.

"Die Entscheidung ist gefallen, weil wir das Risiko als zu hoch einschätzen", teilte der britische Ruderverband mit. Die Absage beeinflusst den Weltcup, der seit zwei Jahren geplant ist und vom 17. bis 19. Juni stattfindet, enorm: Der Achter der Briten war bei der letzten Weltmeisterschaft Zweiter geworden und sollte sich mit Titelgewinner Deutschland messen.

"Wir sind frustriert und bemühen uns mit Hilfe des internationalen Ruderverbands, weitere Absagen zu verhindern", gibt Mark Schreyer vom Organisationskomitee unumwunden zu. Inzwischen spielten auch Holland und Frankreich mit dem Gedanken, nicht nach Hamburg zu reisen.

"Wir setzen alles daran, ihnen die Angst zu nehmen", sagt Schreyer. Mit konkreten Hinweisen und Meldungen zur aktuellen Entwicklung und den Entwarnungen versuchten die Organisatoren, den Cup zu retten, so Schreyer. "Bisher gibt es kein offizielles Statement der Regierung oder der Gesundheitsbehörden, dass Ehec Auswirkungen auf internationale Großveranstaltungen hat." Beim Deutschen Derby der Spring- und Dressurreiter in Hamburg vergangene Woche waren noch 75.000 Besucher gekommen.

Die Hoffnung, dass die Briten für ihre 90 Athleten und etwa 90 Trainer, Betreuer und weitere Begleitpersonen doch noch zusagen, hat Schreyer nicht. "Wir haben alles versucht. Fakt ist: Die rund 180 Betten sind storniert." Der britische Mannschaftsarzt hatte ebenfalls Bedenken geäußert. "Die ändern ihre Meinung nicht mehr", sagt Schreyer. Auch das angekündigte Team der BBC und ein Fanclub hätten die Reise storniert.

Schüler aus Hamburg in Ungarn unerwünscht

Auch Reisende aus Hamburg haben zurzeit Schwierigkeiten: Eine Schultheatergruppe wurde wegen Ehec-Alarms von einem internationalen Treffen in Ungarn ausgeladen. Die Organisatoren hätten die Einladung zurückgenommen, sagte Detlef Erdmann, Schulleiter des Gymnasiums Ohmoor in Hamburg-Niendorf. Die Veranstalter hätten mitgeteilt, dass es wegen der "Gurkengrippe", wie sie es nannten, Probleme mit anderen Theatergruppen gebe.

Ruder-Weltcup-Organisator Schreyer glaubt, "eine Hysterie herrscht eher im Ausland als in Deutschland. Hier geht das Leben ganz normal weiter". Letzteres gilt offensichtlich auch für bereits angereiste Touristen.

Peter und Taina S. zum Beispiel flanierten am Freitag durch die Hafencity. "Angst? Alles bullshit", sagt Peter S., ein 55-jähriger Isländer, der in Finnland lebt und für vier Tage nach Hamburg gereist ist. "Es gibt 80 Millionen Deutsche und 20 Tote - was soll ich mich da sorgen? Ich lebe auf dem Land, und wenn ich in die Stadt fahre, ist ein Verkehrsunfall viel wahrscheinlicher, als hier an Ehec zu erkranken." Das Paar wird am Samstag zu einem Konzert von Roger Waters ins Stadion gehen - ohne Bedenken.

Die 24-jährige Jenny Gareis ist mit ihrem Freund über die Pfingstfeiertage aus dem oberfränkischen Kronach in die Hansestadt gekommen. "Wir hatten nur wenige Bedenken", sagt sie. "Wir haben schon BSE und Schweinegrippe überlebt, da wird Ehec auch irgendwann vorbei sein." Doch diesmal hat sie vorsichtshalber auch Desinfektionsgel in ihr Reisegepäck gesteckt. Wenn sie in öffentlichen Räumen wie Toiletten oder in der U-Bahn war, desinfiziert sie sich jetzt die Hände.

"Kein Mensch kommt nach Hamburg, um Sprossen zu essen"

Stephan und Daniela aus Heddesheim gehören zu den wenigen Touristen, die sich gegen einen Besuch im Norden Deutschlands entschieden haben und es zugeben.

Zahlen, wie viele ihre Reise wegen der Ehec-Epidemie stornieren, liegen nicht vor. Aber Zahlen, wie viele Reisende überhaupt absagen, und die seien nicht alarmierend - und "schon gar nicht flächendeckend auffällig", sagt Gregor Maihöfer, Geschäftsführer des Hamburger Hotel- und Gaststättenverbands. "Kein Mensch kommt nach Hamburg, um Gurken, Tomaten oder Sprossen zu essen. Die Gäste sind sensibler geworden, äußern Sonderwünsche, aber mehr nicht." Auch Hamburg-Tourismus-Sprecher Sascha Albertsen bestätigt, dass sich die Stornierungen im normalen Bereich bewegten.

In der Tourismusbranche lassen sich kaum Anzeichen dafür erkennen, dass Hamburg derzeit gemieden wird. Weder bei den Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin noch bei Anbietern von Städtetrips in die Hansestadt. "Die Nachfrage nach Hamburg-Reisen bleibt konstant", sagte Nina Kreke vom Pauschalreisenanbieter Neckermann.

Auch Nina Meyer vom Reiseveranstalter L'Tur bestätigt, dass es bisher keine Stornierungen gegeben hat. "Zwar gehen die Buchungen für Pauschalreisen nach Hamburg seit der 20. Kalenderwoche in der Tat leicht zurück", so die Unternehmenssprecherin. Ein Zusammenhang mit Ehec sei jedoch nicht zu erkennen: "Unsere Callcenter-Mitarbeiter haben noch keine Kunden am Telefon gehabt, die nach einer Umbuchung oder Stornierung aus Angst vor Ehec gefragt hätten."

Hysterische Anfragen sind auch bei TUI Deutschland bislang nicht eingegangen: "Es gibt keinerlei Auswirkungen im Bereich Städtereisen", sagte Sprecherin Romana Voet. Die Ehec-Seuche in Hamburg habe bisher weder zu Stornierungen noch zu Umbuchungen geführt.

"Wir haben keine Absagen aus Furcht vor dem Ehec-Virus erhalten", sagt Negar Etminan, Pressesprecherin von Hapag- Lloyd-Kreuzfahrten. Ein Luxuskreuzfahrtschiff wird am Freitagabend in Hamburg mit 160 Gästen an Bord zu einer viertägigen Nord- und Ostseefahrt ablegen. "Hanseatic"-Kapitän Thilo Natke hat von solchen Anfragen ebenfalls bisher nichts gehört. Entwarnung kommt auch von AIDA Cruises, die Kreuzfahrtrouten ab Hamburg im Programm haben.

In norddeutschen Jugendherbergen kam es allerdings zu einzelnen Absagen, in denen die Begründung mit Ehec in Verbindung stand. "Es gab die eine oder andere Stornierung aus dem Ausland", sagte Karin Studier vom Deutschen Jugendherbergswerk. Darunter kleine Gruppen aus England und Polen sowie eine Schulklasse aus Ungarn. "Und eine Absage kam aus Bayern", so Studier.

Alternative: In NRW wartet die Geflügelpest

Am Donnerstag waren in Hamburg 27 neue Ehec-Fälle gemeldet worden. Insgesamt halte die leicht rückläufige Tendenz bei der Anzahl der täglich neu registrierten Erkrankungsfälle weiter an, sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Auch bei den Hus-Fällen bleibe der Anstieg mit vier neuen Fällen auf niedrigem Zuwachsniveau. Insgesamt 165 Patienten mussten aufgrund der Erkrankung oder des Verdachts auf Hus stationär in der Hansestadt behandelt werden.

Petra Radtke, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft "Urlaub auf dem Bauernhof in Schleswig Holstein" hat eine einzige Stornierung für Juli entgegengenommen. Den Grund kennt sie nicht. "Aber ich schätze, vielen ist es sicherlich peinlich zuzugeben, wenn sie wegen Ehec nicht anreisen", so Radtke.

Im Mai, als Salat, Gurken und Tomaten aus Norddeutschland im Fokus der Ermittlungen standen, habe ein Kindergarten den Aufenthalt auf einem Bauernhof abgesagt. Am selben Tag seien jedoch zwei Kindergartengruppen angereist, so Radtke.

"Ich denke, die meisten wissen einfach, dass hier keine Gefahr besteht, wenn man sich mit heimischen Produkten versorgt", sagt Radtke. "In Nordrhein-Westfalen fängt gerade wieder die Geflügelpest an. Man kann es sich als Urlauber also aussuchen, welcher angeblichen Gefahr man sich aussetzt."

Stephan und Daniela aus Heddesheim wollten ihren abgesagten Hamburg-Trip durch eine Fahrt zu Freunden nach Bochum ersetzen. Und was sagen sie zur Geflügelpest in NRW? "Am besten hält man echt den Mund, wenn man wegen Ehec absagt. Sieht man ja jetzt: Man wird nur verarscht."

Mitarbeit: Antje Blinda und Lisa Erdmann



insgesamt 2818 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
bibernell 04.06.2011
1. Sehr auffällig..
finde ich, dass noch kaum ( erst jetzt, das Restaurant in Lübeck..) Berichte über Gruppenerkrankungen gab. Diverse Foristen, so auch ich, haben immer wieder die Frage gestellt, wieso gerade bei solchen Gruppenerkrankungen ( am selben Ort zu selben Zeit das Gleiche gefuttert und gleichzeitig erkrankt...) der Rückschluss auf die Quelle nicht gezogen werden kann. Mir selbst sind andere Gruppenerkrankungen bekannt, nicht nur die, aus der Kantine in Frankfurt, und nie wurde darüber berichtet. Also, nochmal : welchem Denkfehler unterliegt man mglw., wenn man meint, dass solche Gruppenerkrankungen ein deutlich einfacheres Verfolgen der Nahrungswege möglich machen, als das Verfolgen der Speisen von Einzelerkrankten ? Hä ?
heinrichp 05.06.2011
2. Allheilmittel
Zitat von sysopBei der Suche nach der Quelle der Ehec-Epedemie standen zunächst spanische Gurken im Verdacht, die Erreger zu verbreiten. Nun hat sich dies als falsch herausgestellt. Die Verbraucher sind zunehmend verunsichert und wollen wissen, was sie noch gefahrlos essen dürfen. Haben die deutschen Behörden im Kampf gegen Ehec versagt?
Jede Zeit hat ihre besondere Charakteristik. So werden wir im hoch technisierten und kapitalistischen Zeitalter immer mehr mit Krankheiten und Leiden konfrontiert, die für unsere Vorfahren noch undenkbar waren. Viele Erkrankungen lassen sich dabei auf eine unnatürliche Lebensweise, Umweltgifte, Luftverschmutzung, übermäßige Belastung im Beruf und auf den so genannten Freizeitstress zurückführen. Das Gleichgewicht des Menschen gerät in zunehmendem Maße aus den Fugen. Betrachten wir nur die stetig ansteigende Anzahl der Allergiker. Es gibt kaum noch einen Stoff, dem nicht eine allergische Wirkung nachzuweisen wäre. Angefangen vom harmlosen Blütenstaub, bis hin zu kosmetischen Präparaten oder gar Nahrungsmitteln. Wurden antibiotisch wirkende Medikamente vor nicht allzu langer Zeit noch als das Allheilmittel für infektiöse Erkrankungen angesehen, manifestiert sich jetzt mehr und mehr eine hartnäckige Resistenz der Bakterien gegenüber Antibiotika. Wir können die Vermehrung von Bakterien hemmen, letzten Endes züchten wir dadurch Antibiotika-resistente Organismen! Antibiotika-Resistanz durch Fleischkonsum - Massentierhaltung macht's! Was uns heute wirklich helfen würde wird ignoriert! http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/
W. Robert 05.06.2011
3. Gefährliches Spiel
Ganz offensichtlich sind derartige veränderte Bakterien gentechnisch sehr einfach herzustellen, angeblich experimentieren in Frankreich Gymnasiasten speziell mit derartigen Aufgabestellungen aus einem "Bio-Baukasten". Überall gibt es militärische Labore, die speziell zur biologischen Kriegsführung und deren Abwehr unterhalten werden. Man muss sich klar sein, dass diese biologischen Kampfstoffe speziell zum Töten von Menschen entwickelt werden und das Fatale ist, dass mit fortschreitender "Globalisierung" nicht nur jeder Kampfstoff von jedem besseren Studenten hergestellt werden kann und dass sich derartige "Seuchen" auch sofort global ausbreiten, wie man an den Neuinfektionen mit EHEC in den USA schon sieht. Jedenfalls gibt es enorm viele Ungereimtheiten in diesem Fall, angeblich wurde die Quelle der Konterminierung noch nicht gefunden, was höchst seltsam erscheint. Zudem steht jetzt praktisch die gesamte Nahrung unter Generalverdacht und immer neue Theorien verbreiten sich in Windeseile. Zuerst sind es die spanischen Gurken, dann weiß man es wieder nicht so genau, dann gerät natürlich Bio-Kost unter Generalverdacht, andere halten die Gentechnik (wohl zurecht) für den Verursacher. Fakt ist, dass unsere Regierung und auch die Presse kaum noch Vertrauen genießt, zu oft wurde an den Fakten gedreht. Die WHO und die Pharmaindustrie sind nach dem "Schweinegrippe"-Skandal erst recht im Zwielicht. Keiner garantiert uns, dass derartige mutierte Bakterien nicht eines Tages die Menschheit ausrotten. Wir verhalten uns wie im Mittelalter mit unserer aggressiven Politik und vergessen, dass die modernen Waffen jederzeit das Ende der Gattung bewirken können und nicht wenigen Spinnern wäre eine drastische Bevölkerungsreduktion auf gewaltsame Weise ganz recht.
Montanaman 05.06.2011
4. Anders ist richtig
Zitat von heinrichpJede Zeit hat ihre besondere Charakteristik. So werden wir im hoch technisierten und kapitalistischen Zeitalter immer mehr mit Krankheiten und Leiden konfrontiert, die für unsere Vorfahren noch undenkbar waren. Viele Erkrankungen lassen sich dabei auf eine unnatürliche Lebensweise, Umweltgifte, Luftverschmutzung, übermäßige Belastung im Beruf und auf den so genannten Freizeitstress zurückführen. Das Gleichgewicht des Menschen gerät in zunehmendem Maße aus den Fugen. Betrachten wir nur die stetig ansteigende Anzahl der Allergiker. Es gibt kaum noch einen Stoff, dem nicht eine allergische Wirkung nachzuweisen wäre. Angefangen vom harmlosen Blütenstaub, bis hin zu kosmetischen Präparaten oder gar Nahrungsmitteln. Wurden antibiotisch wirkende Medikamente vor nicht allzu langer Zeit noch als das Allheilmittel für infektiöse Erkrankungen angesehen, manifestiert sich jetzt mehr und mehr eine hartnäckige Resistenz der Bakterien gegenüber Antibiotika. Wir können die Vermehrung von Bakterien hemmen, letzten Endes züchten wir dadurch Antibiotika-resistente Organismen! Antibiotika-Resistanz durch Fleischkonsum - Massentierhaltung macht's! Was uns heute wirklich helfen würde wird ignoriert! http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/
Auf so etwas muss man erst einmal kommen. Anders herum wird ein Schuh daraus: VOR dem "technisierten und kapitalistischen Zeitalter" haben die Menschen ungesund gelebt, waren sie doch schutzlos Seuchen wie Cholera ausgeliefert, die hunderttausende Menschenleben forderte: http://de.wikipedia.org/wiki/Cholera#Geschichte_der_Krankheitsausbr.C3.BCche Natürlich leben wir heute viel gesünder als die Menschen vor hundert Jahren - das kann man etwa an der rapide steigenden Lebenserwartung sehen.
dillerjohann 05.06.2011
5. Es gibt keine gefahrlose Welt.....
Diese Welt steht für den ständigen Wandel. So sind Epidemien, immer wieder aufgetreten weil Menschenmassen, zu dicht, zu eng, zu Unhygienisch, auf einander treffen.Veränderungen in den Klimatischen Bedingungen sind nicht zu Unterschätzen, dazu kommt der Raubbau, der seit Industrialisierung um sich greift.Bis jetzt sind alle Mutmaßungen, die EHEC betreffen, in Leere gelaufen.Massentierhaltung, Monokulturen,Chemie und Radioaktive Strahlung,Umweltverschmutzungen, in unermesslichen Ausmaß, führen zu negativen Ergebnissen, die unser Leben beeinflussen.Wir werden wieder umdenken müssen, um in einer Welt leben zu können, in der die Gefahren, besser ein zu schätzen sind,und mehr Natürlichkeit unser Leben bestimmt.Eine Welt ohne Gefahren wird es niemals geben, denn die größte Fehlerquelle ist der Mensch!
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.