6 Tipps für bessere Diskussionen im Netz

Von Bianca Xenia Mayer
Selbst wenn du sagst, dass das Boot nie voll sei, kaufst du dich sprachlich in die Idee der Nation als Boot ein - mit allen ihren gedanklichen Schlussfolgerungen.

In diesem Fall passiert etwas Problematisches: Der aggressive User erntet womöglich Sympathie, er kann sich jetzt als Opfer inszenieren.

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Weder treten hier die Regeln des menschlichen Zusammenlebens außer Kraft, noch erlaubt die Meinungsfreiheit jede Wortmeldung.

Wenn jemand eine furchtbare Aussage über Flüchtlinge tätigt, wird seine Meinungsfreiheit nicht eingeschränkt, wenn andere ihm ordentlich die Meinung sagen.

Zum einen behaupten diese User, ihr ganzes Umfeld sehe das wie sie. Gleichzeitig wird argumentiert, man dürfe das nicht offen sagen, sonst verliere man den guten Ruf.

Niemand wird gezwungen, in seinen digitalen Räumlichkeiten Menschen eine Bühne zu geben, deren Aussagen er problematisch findet.

Stell dir vor, wie absurd es wäre, müsste Spiegel Online jede verletzende Wortmeldung stehenlassen.

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