Havarie im Atlantik Bergungsteam geht an Bord der "MSC Flaminia"

Tagelang trieb die "MSC Flaminia" auf dem Atlantik, zwei Explosionen hatten den deutschen Containerfrachter erschüttert. Nun sind die Löscharbeiten beendet, ein Bergungsteam konnte an Bord des Schiffes gehen.

Havariertes Containerschiff "MSC Flaminia": Bergungsarbeiten auf dem Atlantik
DPA

Havariertes Containerschiff "MSC Flaminia": Bergungsarbeiten auf dem Atlantik


Buxtehude - Die Spezialisten sollen sich ein ausführliches Bild von der Lage auf dem Schiff machen: Ein Bergungsteam ist an Bord des havarierten deutschen Frachters "MSC Flaminia" gegangen. Dies teilte eine Sprecherin der Reederei Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft (NSB) in Buxtehude mit.

Am 14. Juli hatte es auf dem Frachter eine erste Explosion gegeben, die Ursache ist unklar. Ein Seemann kam dabei ums Leben, drei Menschen wurden verletzt. Der 300 Meter lange Frachter musste evakuiert werden. Drei Tage später kam es dann zu einer weiteren Detonation.

Erst am Dienstag konnten die Löscharbeiten an Bord beendet werden. Das Schiff wird derzeit von einem Schlepper in Richtung britische Küste gezogen, wie die Reederei mitteilte. In welchen europäischen Hafen es einlaufen soll, stehe noch nicht fest.

aar/dapd



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