Havarie U-Boot strandet in Eckernförder Bucht

Ein deutsches U-Boot ist in der Ostsee auf Grund gelaufen. Noch in der Nacht konnte das Boot freigeschleppt werden.


Glücksburg - Bei einer Vermessungsfahrt in der Eckernförder Bucht war das U-Boot der Marine gestern gestrandet. Das Schiff befand sich auf einer Tauchfahrt und lief bei Dunkelheit etwa 150 Meter vor dem Südufer der Bucht auf Sand. Wie das Flottenkommando mitteilte, wurde dabei niemand verletzt. Noch am Abend konnte das Boot freigeschleppt werden, erklärte ein Sprecher des Flottenkommandos heute Morgen.

Angaben der Marine zufolge handelt es sich bei dem havarierten Boot um das Boot "U15". Es ist etwa 50 Meter lang und hat eine Verdrängung von 500 Tonnen. Die "U15" war nach einem fünfmonatigen Einsatz im Mittelmeer im Dezember nach Eckernförde zurückgekehrt.



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