Schleswig-Holstein Zwei Senioren sterben bei Unfällen an Bahnübergängen

Innerhalb kurzer Zeit sind in Schleswig-Holstein zwei Männer an Bahnübergängen tödlich verunglückt. Ein 70-jähriger Autofahrer und ein 81-jähriger Radfahrer wurden jeweils von einem Zug erfasst.

Beschrankter Bahnübergang in Niedersachsen (Archiv)
DPA

Beschrankter Bahnübergang in Niedersachsen (Archiv)


Zwei Senioren haben am Mittwochnachmittag bei Unfällen mit Zügen an Bahnübergängen in Schleswig-Holstein tödliche Verletzungen erlitten. In Heide starb Polizeiangaben zufolge ein 70-jähriger Autofahrer, nachdem sein Wagen beim Überqueren der Gleise von einer Regionalbahn gerammt wurde. In Techau wurde ein 81-jähriger Radfahrer von einem durchfahrenden Zug erfasst.

Wie die Polizei in Itzehoe mitteilte, wollte der Autofahrer mit seinem Wagen trotz des sich nähernden Zugs über einen Bahnübergang fahren. Dabei wurde sein Fahrzeug erfasst und weggeschleudert. Rettungskräfte befreiten den 70-Jährigen und brachten ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. Dort starb er später. Die 24 Fahrgäste und der Lokführer blieben den Angaben zufolge unverletzt. Die Bahnstrecke war mehr als zwei Stunden lang gesperrt.

Der Radfahrer hatte nach Angaben der Polizei in Lübeck ebenfalls versucht, trotz geschlossener sogenannter Halbschranken einen Bahnübergang zu überqueren. Den bisherigen Ermittlungen zufolge umfuhr er die Sperren und wurde von dem Zug erfasst. Er starb noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen.

wit/AFP



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