Heidelberg Trinkwasser verfärbt - Behörden geben Entwarnung

In Teilen Heidelbergs und der angrenzenden Gemeinde Dossenheim hat sich das Trinkwasser blau verfärbt. Die Behörden rieten dringend vom Verzehr ab - und gaben schließlich Entwarnung.


Eine unbekannte Substanz hat das Trinkwasser in Teilen Heidelbergs und der angrenzenden Gemeinde Dossenheim blau verfärbt. Die Behörden warnten aufgrund der zunächst unklaren Gefahrenlage im gesamten Stadtgebiet davor, das Wasser zu trinken oder zur Körperreinigung zu verwenden.

Die Untersuchungen zur Ursache laufen, teilte das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises am Vormittag mit. Das Wasser dürfe bis dahin nur zur Toilettenspülung genutzt werden. Die Heidelberger Stadtverwaltung teilte auf Twitter mit, dass die Warnung das gesamte Stadtgebiet betreffe. Wasser solle "vorsorglich" nicht genutzt werden.

"Eine bisher nicht identifizierte Substanz führt zu einer Blaufärbung des Trinkwassers", teilte das Gesundheitsamt des Kreises mit. Betroffen waren demnach die beiden nördlichen Heidelberger Stadtteile Neuenheim und Handschuhsheim sowie das Gebiet der Nachbargemeinde Dossenheim.

Am Nachmittag gaben die Behörden schließlich Entwarnung: "Bei der Ursache der Verfärbung gehen die zuständigen Behörden von einer natürlichen Schwankungsbreite in der stofflichen Zusammensetzung des Wassers aus", hieß es auf der Website der Stadt Heidelberg. Bei Tests seien die Werte der gesetzlichen Trinkwasserverordnung allesamt eingehalten worden.

bam/mxw/AFP

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