Seenotrettung auf der Ostsee Angler von giftigem Fisch gestochen

Ein 37-jähriger Mann ist bei einer Angeltour südwestlich der Ostseeinsel Fehmarn von einem giftigen Fisch gestochen worden. Er musste von Seenotrettern an Land gebracht werden.
Petermännchen (Symbolbild)

Petermännchen (Symbolbild)

Foto: Paulo Di Oliviera / Ardea / imago images

Am Montagmittag rief der Kapitän eines Hochseeangelkutters die freiwilligen Seenotretter aus Heiligenhafen zu Hilfe, nachdem einer der Angler an Bord von einem Petermännchen gestochen worden war.

Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mitteilte , hatte der 37-jährige Mann offenbar versucht, den Fisch ohne Handschuhe vom Angelhaken zu lösen.

Der Fisch gehöre zu den gefährlichsten Gifttieren Europas. Sein Stich löse schwere Schmerzen und Schwellungen aus. In seltenen Fällen könne es auch zu Herzrhythmusstörungen oder einem Kreislaufkollaps kommen. Daher habe der Mann schnellstmöglich ärztliche Hilfe gebraucht.

Die Seenotretter übernahmen den Patienten von dem Kutter, der südwestlich von Fehmarn ankerte, und versorgten ihn bereits während der Rückfahrt nach Heiligenhafen medizinisch. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.

zob
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