Nach tagelanger Suche in Herne Entwischte Schlange wieder eingefangen

Seit Tagen hielt eine hochgiftige Kobra Einsatzkräfte und Bewohner in Herne in Atem. Nun ist das Tier laut der Stadt eingefangen worden.
Handyfoto der entwischten Kobra

Handyfoto der entwischten Kobra

Foto: Collin Bleck/ DPA

Die Suche nach der entwischten Kobra in Herne ist beendet. Die Schlange sei unter einer Stufe am Kellereingang gefangen worden, teilte die Stadt auf Twitter mit. "Niemand wurde verletzt", hieß es weiter. Das Tier war am Nachmittag in einer Kelleröffnung entdeckt worden.

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Zuvor hatte die Stadt den ausquartierten Bewohnern erlaubt, in ihre Wohnungen zurückzukehren. Es hatte die Vermutung gegeben, dass die Kobra sich in den Kellerräumen versteckt haben könnte. Der Dachboden und der Keller waren laut Stadt amtlich versiegelt worden nachdem sie mehrfach durchsucht worden waren. Zwischenzeitlich war auch erwogen worden, das Tier mit Gas zu töten.

Die hochgiftige Monokelkobra war am Sonntag in einer Wohnanlage von einer Bewohnerin entdeckt worden. Die Stadt vermutet, dass das Tier aus der Wohnung eines Mieters stammt, in der dieser 20 Giftschlangen hielt. Der Wohnkomplex war aus Sicherheitsgründen evakuiert worden.

In der nordrhein-westfälischen Politik wurde angesichts des Vorfalls die Forderung nach Auflagen für die Haltung von giftigen Gefahrtieren wie Schlangen oder Skorpionen immer lauter. "Ich persönlich bin gegen die Haltung sehr gefährlicher Tierarten in Wohnungen oder Häusern", hatte NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) am Dienstag gesagt. Forderungen nach einem entsprechenden Gesetz kommen auch von SPD und Grünen.

bbr/dpa
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