Badeseen Drei tödliche Unfälle am Wochenende

In der Nähe von Hildesheim ist ein Mann ums Leben gekommen. Er wollte seinen Sohn retten - doch der war gar nicht in Not. Auch im Emsland hatten zwei Badeausflüge tödliche Folgen.


In einem See bei Hildesheim ist es zu einem tragischen Unfall gekommen. Ein 70-Jähriger starb laut Polizei bei dem Versuch, seinen Sohn zu retten.

Demnach ging der Sohn des Mannes in einen See in Rössing. Es handelt sich laut Polizei um einen geistig behinderten 39-Jährigen. Als er nicht mehr zu sehen war, begann sein Vater, nach ihm zu suchen.

Kurze Zeit später sei der Sohn aus dem Wasser zurückgekehrt. Der Vater hingegen nicht: Er sei leblos im See gefunden worden, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte hätten vergeblich versucht, ihn zu reanimieren. Woran der 70-Jährige starb, ist unklar und werde untersucht.

Zwei weitere Tote im Emsland

Bei Kluse im Emsland ertrank ein 19-Jähriger in der Ems. Er war am Sonntag mit einem Bekannten in dem Fluss schwimmen, als er mehrfach untertauchte und dann verschwand. Der Mann wurde erst nach einer mehrstündigen Suchaktion gefunden, wie die Polizei in Lingen mitteilte.

Ebenfalls am Sonntagnachmittag im Emsland starb ein 38-Jähriger in einem See bei Salzbergen. Der Mann war nach Angaben der Polizei mit Bekannten schwimmen. Er machte einen Kopfsprung und tauchte nicht mehr auf. Feuerwehrleute bargen ihn, aber Wiederbelebungsversuche scheiterten.

jpz/bam/AFP

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