Hintergrund Die Kanalinsel Alderney


Paris - Alderney ist die kleinste und nördlichste der britischen Kanalinseln. Fünfeinhalb Kilometer lang und zweieinhalb Kilometer breit, liegt sie in Sichtweite der französischen Küste und dem Kap La Hague mit seiner atomaren Aufarbeitungsanlage. Die Insel-Hauptstadt St. Anne mit ihren malerischen Häuschen und holprigen Pflastersträßchen steht als Steueroase etwas im Schatten der Nachbarinsel Jersey und Guernesy.

Alderney - auf französisch: Aurigny - mit seinen 2100 Einwohnern ist eher ein Eiland für Naturfreunde, Golfer, Segler oder Vogel-Beobachter. Die Insel, die im Sommer auch von Privatpiloten aus ganz Europa angesteuert wird, verfügt über zahlreiche Vogelbänke. Weitgehend leere Sandstrände wechseln mit malerischen Felsklippen. Flora und Fauna halten Überraschungen wie blonde Igel oder schwarze Kaninchen parat. Briten, Franzosen und Deutsche hinterließen im Laufe der Jahrhunderte eine Unzahl von Festungsanlagen unterschiedlicher architektonischer Qualität, von denen einige in Wohnungen umgewidmet wurden.



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