Hochseilunglück Artist nicht mehr in akuter Lebensgefahr

Zeitweilig bestand schon keine Hoffnung mehr für Johann Traber junior, der während eines Volksfestes von einem Mast gestürzt war. Doch nun scheint er die kritischste Phase überstanden zu haben.


Hamburg - Traber befinde sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Das sagte ein Sprecher der Artistenfamilie der "Bild"-Zeitung. Er liege allerdings noch immer im künstlichen Koma. Sein Zustand sei kritisch, aber stabil, fügte der Sprecher hinzu.

Die Ärzte würden den 22-Jährigen noch am Donnerstag weiter am Kopf untersuchen und eventuell das linke Bein operieren. Er wurde bereits mehrmals am Kopf und an der Hüfte operiert.

Traber stand vor zehn Tagen bei der Einweihung des Jungfernstiegs in Hamburg auf der Spitze eines 30 Meter hohen Mastes, als dieser plötzlich abknickte. Ursache war wahrscheinlich ein Materialfehler. Der mit einem Gurt gesicherte Artist war gegen den Hauptmast der Stahlkonstruktion geschlagen und in etwa 25 Meter Höhe bewusstlos hängengeblieben.

bri/dpa



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