Rekordhochwasser der Donau Budapest entgeht der Katastrophe

Einige Straßen sind überflutet, manche Häuser unter Wasser - aber die befürchteten verheerenden Schäden blieben aus: Budapest hat das Rekordhochwasser der Donau glimpflich überstanden. Andere Orte hatten weniger Glück.

AP

Budapest - Das Rekordhochwasser der Donau hat in Budapest in der Nacht einen Höchststand erreicht. Der Pegel in der ungarischen Hauptstadt stand bei 8,91 Metern - 31 Zentimeter mehr als die alte Höchstmarke von 2006. Normalerweise erreicht die Donau während der Schneeschmelze in den Alpen in Budapest Pegelstände von fünf bis sechs Metern.

Tausende Helfer und Soldaten verstärkten Dämme. Auch deshalb hielten sich die Schäden in Grenzen. Nach Angaben der Regierung kam niemand durch die Flut ums Leben. Auf der Budaer Seite standen einige Straßenzüge unter Wasser, darunter der Batthyany-Platz und der Bem-Kai, wo das Außenministerium seinen Sitz hat. Die Behörden mussten einige überflutete und unterspülte Straßen sperren, was zu einem Verkehrschaos führte.

Das Hochwasser hatte Ungarn Mitte vergangener Woche erreicht. In etlichen Ortschaften entlang der Donau kam es zu Überschwemmungen, Keller wurden geflutet. Behördenangaben zufolge wurden 1200 Menschen in Sicherheit gebracht.

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Hochwasser: Deichbruch in Stendal

ulz/dpa/AP



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