Erftstadt Burg Blessem teilweise eingestürzt

Keine Toten, aber massive Schäden: In der besonders schwer betroffenen Region um Erftstadt räumt die Bundeswehr mit Radpanzern auf. Ein Teil der Trümmer stammt von der historischen Burg Blessem.
Vorburg und Herrenhaus der Burg Blessem vor der Flut

Vorburg und Herrenhaus der Burg Blessem vor der Flut

Foto: Stefan Ziese / imagebroker / imago images

Der von der Unwetterkatastrophe besonders schwer getroffene Erftstadter Ortsteil Blessem ist von einer Hundertschaft der Polizei gesichert worden. In der Gegend südwestlich von Köln war es zu gewaltigen Erdrutschen gekommen, es bildeten sich Krater im Erdreich. Drei Wohnhäuser und ein Teil der historischen Burg sind von der Sturzflut zerstört worden, teilte die Stadt mit.

Trotz der eingestürzten Häuser und massiver Schäden gab es bis zum Samstagmittag aber keine bestätigten Todesopfer in dem extrem unter Wasser stehenden Stadtteil.

Die Lage sei weiterhin angespannt, sagte ein Sprecher des Kreises. Da die Arbeiten der Rettungskräfte noch in vollem Gange seien, könne man nicht ausschließen, noch Tote zu finden.

Auf der nahen Bundesstraße 265 hat die Bundeswehr indes begonnen, die überspülten Fahrzeuge mit Radpanzern zu bergen. Menschen wurden in den Lastwagen und Autos bisher nicht entdeckt.

löw/dpa
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