Hochzeit Lauterbach-Skaf Kirche sagt Trauung ab

Schauspieler Heiner Lauterbach, 48, und Viktoria Skaf, 28, werden bei ihrer Hochzeit am 8. September auf eine kirchliche Zeremonie verzichten müssen. Grund: Lauterbach wurde schon einmal katholisch getraut.


Lauterbach und Skaf
DPA

Lauterbach und Skaf

München - Eine kirchliche Trauung sei nicht möglich, teilte das Erzbischöfliche Ordinariat in München mit. Denn nach katholischem Verständnis sei das Sakrament der Ehe unauflöslich und Lauterbachs Ehe mit seiner bisherigen Frau, der Schauspielerin Katja Flint, sei trotz der geplanten Scheidung weiter gültig. Zur Vermeidung von Missverständnissen sagte die Kirche den Gottesdienst ab, in dem "in diskreter Weise" das neue Paar wenigstens in das fürbittende Gebet eingeschlossen werden sollte.

"Aus allgemein gebotenen seelsorgerlichen Rücksichten gegenüber wiederverheirateten Geschiedenen" hatte der Pfarrer der Münchner St. Ludwigskirche, Ulrich Babinsky, einen entsprechenden Gottesdienst angeboten. Dabei müsse aber jeder Ritus unterbleiben, der den Eindruck einer kirchlichen Trauung erwecken könnte, hatte der Priester betont. Nach Medienberichten, in denen von einer "Segnungsfeier" die Rede war, sah Babinsky seine Absicht jedoch umgedeutet und sagte den Gottesdienst ab. Er sei bereit, ihn später ohne spektakulären Rahmen nachzuholen, falls das Paar dies wünsche.

Die Münchner Ludwigskirche liegt unmittelbar neben der Bayerischen Staatsbibliothek, in der Lauterbach und Skaf ihre Heirat feiern wollen. Die Miete für das exklusive Ambiente soll im fünfstelligen Bereich liegen.



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