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24. Januar 2018, 09:41 Uhr

In Schweizer Höhle eingeschlossen

Touristen müssen noch länger auf Rettung warten 

Seit Tagen sitzt eine Gruppe von Urlaubern im Schweizer Höhlensystem Hölloch fest, weil Hochwasser den Rückweg versperrt. Rettung ist noch nicht möglich - aber die Touristen sind nicht ganz von der Außenwelt abgeschnitten.

Sieben Touristen und ihr Führer, die seit Sonntag im Schweizer Höhlensystem Hölloch eingeschlossen sind, müssen noch einige Tage auf ihre Rettung warten. Die Männer im Alter von 25 bis 55 Jahren könnten das Höhlensystem im Muotathal im Kanton Schwyz frühestens am Wochenende verlassen, teilte die Polizei mit.

Wegen der jüngsten starken Regenfälle und der aktuellen Wetterlage sei eine Bergung erst dann möglich. Die sieben Schweizer und ihr Führer seien aber wohlauf. Profi-Kletterer können das Biwak, in dem die Männer jetzt rund 300 Meter tief unter der erde leben, über einen Zugang erreichen, der für die Touristen selbst aber zu anspruchsvoll wäre.

die Profi-Kletterer bringen Essensnachschub und Batterien oder Nachrichten von den Angehörigen, wie ein Sprecher der Firm sagte, die die Tour organisiert hatte. Über SMS seien die Eingeschlossenen auch zu erreichen.

Die Gruppe kann die Höhle nicht verlassen, weil Hochwasser ihr den Weg versperrt. Die Touristen waren am Samstagmorgen zu ihrer Tour aufgebrochen und hätten die Höhle am späteren Sonntagnachmittag wieder verlassen sollen. Im Verlauf der Nacht zeichnete sich jedoch ab, dass es Hochwasser gibt.

Das Hölloch ist mit mehr als 200 erforschten Kilometern eines der größten Höhlensysteme der Welt.

fok/dpa

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