Horrorlandung in Sibirien Schneewehen stoppen Flugzeug

Nur knapp entkamen die Passagiere aus Frankfurt einer Katastrophe. Weil der Sprit zu Ende war, musste ein russisches Flugzeug in der sibirischen Stadt Omsk notlanden - und raste über die Landebahn hinaus.


Moskau - Ursprünglich sollte die in Frankfurt gestartete Maschine ins sibirische Nowosibirsk fliegen. Doch wegen des schlechten Wetters konnte die neue Tupolew-204 ihren Zielort nicht anfliegen. Zudem reichten die Benzinreserven nicht aus - trotz starker Seitenwinde musste die Maschine in der sibirischen Stadt Omsk, 600 westlich von Nowosibirsk, notlanden. Bereits während des Landeanflugs warnten die Piloten, die Maschine könnte möglicherweise neben der Rollbahn aufsetzen. Und tatsächlich gelang es ihnen nicht, das Flugzeug rechtzeitig zu stoppen. Erst Schneewehen bremsten den Jet 400 Meter hinter der Landebahn, teilte die betroffene Fluggesellschaft Sibir mit.

Die Fluggesellschaft wollte nicht mitteilen, wie viele Menschen an Bord des Jets mit den 176 Sitzplätzen saßen. Ernsthaft verletzt wurde jedoch niemand.



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