Hurrikan "Dennis" 28 Todesopfer auf Kuba und Haiti

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 235 Kilometern pro Stunde hat Hurrikan "Dennis" Kuba erreicht. Die Zahl der Todesopfer stieg in der Nacht auf 28 Menschen.


Hurrikan "Dennis": 28 Todesopfer in der Karibik.
DPA

Hurrikan "Dennis": 28 Todesopfer in der Karibik.

Havanna - Der kubanische Präsident Fidel Castro erklärte am Freitagabend, in seinem Land seien zehn Menschen durch den Sturm ums Leben gekommen, darunter ein 18 Tage altes Kleinkind. Im US-Gefangenenlager Guantanamo wehte "Dennis" einen Wachturm um und schlug an der Südküste tausende Bewohner in die Flucht. Zuvor waren bereits aus Haiti mindestens 18 Tote gemeldet worden. 15 Menschen starben bei einem Brückeneinsturz.

Im Golf von Mexiko begannen Energiefirmen, Bohrplattformen zu evakuieren. Das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA hat "Dennis" als den stärksten Sturm bezeichnet, der sich seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1851 so früh in der Saison gebildet hat.

Auch im US-Staat Florida verließen Einwohner die Inselkette der Keys, da "Dennis" zu einem Wirbelsturm der Kategorie vier heraufgestuft wurde, der Windstärken bis zu 240 Kilometer pro Stunde erreicht. Nach Angaben des Hurrikan-Zentrums der USA können sich entlang des Weges von "Dennis" jederzeit Tornados bilden.



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