Wirbelsturm Hurrikan "Dorian" wütet auf den Bahamas

Umgestürzte Autos, gekappte Stromleitungen, abgedeckte Dächer: Hurrikan "Dorian" hat auf den Bahamas massive Schäden angerichtet - inzwischen verliert er ein wenig an Wucht.

Sturm auf den Bahamas (Sonntag): Tausende Häuser könnten zerstört oder beschädigt worden sein
Rich Roberts/ AFP

Sturm auf den Bahamas (Sonntag): Tausende Häuser könnten zerstört oder beschädigt worden sein


Hurrikan "Dorian" wütet auf den Bahamas. Der Wirbelsturm zieht mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde über das Archipel und könnte nach Angaben des Roten Kreuzes mehr als 13.000 Häuser zerstört oder beschädigt haben.

Dorian war als ein Hurrikan der Stufe fünf auf der fünfstufigen Saffir-Simpson-Skala auf die Bahamas getroffen, zuletzt verlor er jedoch an Geschwindigkeit und wurde auf Kategorie vier heruntergestuft.

Der Hurrikan soll sich Vorhersagen zufolge in Richtung Ostküste der USA bewegen, wo auf Anordnung der Behörden mehr als eine Million Menschen in Florida, South Carolina und Georgia ihre Häuser verlassen mussten. Etwa zehn deutsche Urlauber des Reiseveranstalters TUI waren bereits am Samstag vorsorglich von den Bahamas ausgeflogen worden.

Schätzungen zur Zahl der Opfer des Wirbelsturms liegen nicht vor. Die "Bahamas Press" berichtete auf Twitter, dass ein siebenjähriger Junge auf den nördlichen Bahamas ertrunken sei. Premierminister Hubert Minnis sprach von einem tödlichen "Monster-Sturm" und "beispiellosen Zerstörungen" auf den zu Bahamas gehörenden Abaco-Inseln.


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Anwohner posteten im Internet Fotos, die zeigen, wie das durch den Sturm verursachte Hochwasser an ihren Häusern aufstieg. Das Nationale Hurrikan Zentrum der USA in Miami warnte vor einer Sturmflut, die höher als viele Dächer auf den Bahamas ausfallen könnte.

flg/Reuters/dpa



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