Berliner Jaguardrillinge Flauschfaucher

Papa ist ein schwarzer Jaguar, Mama wild gefleckt - der Nachwuchs hat von jedem etwas: Jaguardrillinge im Berliner Zoo halten ihre Mutter Kiara auf Trab. Nach sechs Wochen unter sich dürfen jetzt Besucher am Familienleben teilhaben.

DPA

Berlin - Zwei Jahre lang gab es keinen Raubtiernachwuchs im Berliner Zoo und jetzt das: Gleich drei Jaguarbabys wurden Ende April geboren und nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Besucher können die Drillinge täglich im Raubtierhaus sehen, teilte der Zoo mit. In den ersten sechs Wochen ihres Lebens hatte sich Mutter Kiara in einer Schlafbox um die Jungtiere gekümmert.

Der Jaguar ist die größte Raubkatze Amerikas, nach Tiger und Löwe die drittgrößte Katzenart der Welt. Die Kleinen seien noch ein bisschen tapsig und ungeschickt, "auch wegen der krummen Beine, die Jaguare haben", sagte Zoomitarbeiter Ragnar Kühne. Erst beim Impfen werde festgestellt, welches Geschlecht die Jungtiere haben.

Noch steht der Nachwuchs unter der strengen Aufsicht von Mutter Kiara. Das Trio balgt sich gelegentlich, klettert im Käfig umher und interessiert sich hin und wieder für das Fleisch, das die Wärter Mutter Kiara servieren. Doch noch gibt es für die Katzen nur Muttermilch.

Die verschiedene Musterung der Tierchen ist erblich bedingt. Kiara, die 2000 im Zoo geboren wurde, hat ein geflecktes Fell. Vater Roberto, gebürtig 1999 im Tierpark, ist ein schwarzer Jaguar. Er lebt getrennt von seiner Familie in einem Nachbarkäfig.

jbr



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