Indien Arzt kauft "Aladins Wunderlampe" für mehr als drei Millionen Rupien

In Indien sind zwei Männer festgenommen worden. Der Vorwurf: Sie sollen einem Arzt eine angeblich magische Lampe angedreht haben - die von Aladin. Das ließen sie sich gut bezahlen.

Im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh müssen sich zwei Männer wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, einem Arzt eine Lampe verkauft zu haben, die angeblich zu Reichtum und Gesundheit verhelfen sollte. Wie im Märchen "Aladin und die Wunderlampe" sollte die Lampe in der Lage sein, einen hilfsbereiten Geist heraufzubeschwören.

Laut Berichten in indischen Medien sollen die findigen Verkäufer zunächst 15.000.000 indische Rupien, rund 171.940 Euro, für den angeblich magischen Gegenstand verlangt haben. Sie hätten sich aber auf 3.310.000 Rupien, rund 37.941 Euro, herunterhandeln lassen.

Gehirnwäsche mit Pseudogeist

Der Käufer erstattete später - offenbar enttäuscht von der Qualität des Produkts - bei der örtlichen Polizei in Meerut im Westen von Uttar Pradesh Anzeige. Dem Sender NDTV zufolge  hatte der Arzt die angebliche Mutter der Betrüger über einen Monat lang behandelt.

Die Söhne hätten ihm wiederholt von dem Geist in der Lampe erzählt, der sie angeblich zu Hause besucht habe. "Sie haben mich einer Gehirnwäsche unterzogen und mich aufgefordert, diesen Geist zu treffen", wird der Geprellte zitiert. Bei einem seiner Besuche sei ihm dann "Aladin" erschienen - er habe erst später verstanden, dass es sich bei dem "Geist" um einen der beiden Betrüger gehandelt habe, der sich verkleidet hätte.

Laut NDTV sollen die beiden Lampenverkäufer noch andere Familien auf ähnliche Weise betrogen haben. Eine Komplizin ist noch flüchtig

ala
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