Ostküste Indiens Zyklon "Hudhud" hinterlässt gewaltige Verwüstungen

Die Folgen von Zyklon "Hudhud" an Indiens Ostküste sind verheerend: Der Wirbelsturm richtete in der Region enorme Zerstörungen an, mehr als 30 Menschen starben.

AP/ Press Trust of India

Neu-Delhi - Die Zahl der Toten nach dem Zyklon "Hudhud" an der Ostküste Indiens ist auf 31 gestiegen. Die meisten Opfer seien von umknickenden Bäume oder einstürzenden Häusern im Bundesstaat Andrah Pradesh erschlagen worden, sagten Katastrophenhelfer. Jeweils drei Tote habe es in den angrenzenden Bundesstaaten Odisha und Madhya Pradesh gegeben, berichtete der Sender NDTV.

Premierminister Narendra Modi sagte nach einem Flug über das verwüstete Gebiet, die Infrastruktur an der Küste sei in großem Umfang zerstört worden. Doch habe die genaue Vorhersage der Meteorolegen geholfen, Leben zu retten und die Region auf den Sturm vorzubereiten.

Fast 400.000 Menschen waren am Sonntag in Sicherheit gebracht worden, ehe "Hudhud" auf Land traf und mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde über die Region hinwegfegte. Insgesamt waren 600.000 Einwohner von dem Zyklon betroffen. Modi kündigte ein Hilfspaket in Höhe von fast 130 Millionen Euro an.

Auch am dritten Tag nach dem Sturm funktionierten in der Millionenstadt Vishakapatnam weder die Strom- noch Handynetze, wie die indische Agentur IANS berichtete. Wasser sei zudem knapp, weil Pumpen nicht funktionierten. Lastwagen mit Nahrungsmitteln und Milch für die Kinder kämen wegen umgestürzter Bäume nur schwer durch.

Auch die Marine hat in Vishakapatnam, einem ihrer großen Häfen, Verluste zu beklagen. Der Schaden betrage 250 Millionen Euro, sagte der lokale Regierungschef N. Chandrababu Naidu laut IANS. Außerdem sei ein Großteil der Grünanlagen in der Großstadt zerstört worden. "Es war eine der besten und schönsten Städte mit viel Grün, aber jetzt ist nichts mehr da", so Naidu.

wit/dpa



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