Irakkrieg Rumsfeld berichtet von brennenden Ölquellen

Drei bis vier Ölquellen im Süden des Irak sind nach Angaben von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld möglicherweise von Saddams Truppen in Brand gesetzt worden. Entsprechende Berichte habe er soeben erhalten, sagte Rumsfeld.


Washington - US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sagte am Donnerstag, er habe Hinweise, dass die Iraker drei bis vier Ölquellen in Brand gesetzt hätten.

Ob die Flammen von den Explosionen verursacht wurden, war zunächst nicht bekannt. Der arabische Satellitensender al-Arabija berichtete, Brände seien auf dem irakischen Ölfeld al-Rumeila in der Region Basra ausgebrochen. Offiziere der Ersten US-Marinedivision erklärten, drei Ölquellen in Südirak seien "angezündet" worden. Nähere Einzelheiten nannten sie nicht.

Augenzeugen an der kuwaitisch-irakischen Grenze hatten von orangeroten Flammen am Horizont in Richtung des Ölzentrums in Basra berichtet.

Zuvor hatte es bereits entsprechende Gerüchte an der New Yorker Börse gegeben, die den Ölpreis in die Höhe trieben. Die USA hatten immer befürchtet, dass die Iraker wie im Golfkrieg von 1991 Ölfelder in Brand setzten könnten.

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