Hochwasser in Iran Elf Dörfer wegen Überschwemmungen evakuiert

In Iran herrscht höchste Alarmstufe: Mindestens 45 Menschen sind nach Regierungsangaben bereits durch Hochwasser ums Leben gekommen.

Sturzflut in Schiras
REUTERS

Sturzflut in Schiras


Im Südwesten Irans sind nach starken Regenfällen mindestens elf Dörfer evakuiert worden. Berichten staatlicher Medien zufolge ist die Zahl der Toten auf mindestens 45 Menschen gestiegen. Weitere starke Niederschläge werden erwartet. Die Polizei wiederholte Aufrufe, unnötige Reisen in der Region zu vermeiden.

Bereits vergangene Woche mussten mehr als 120.000 Menschen aufgrund der Flutkatastrophe ihre Häuser räumen und in Notunterkünften untergebracht werden. Hunderte wurden verletzt.

Auch im Nordosten gibt es Überschwemmungen: Die Provinz Golestan
AFP PHOTO / HO / IRANIAN PRESIDENCY

Auch im Nordosten gibt es Überschwemmungen: Die Provinz Golestan

Viele Iraner befinden sich wegen der persischen Neujahrsferien auf Reisen - auch in den Flutgebieten - und können nun bis auf Weiteres nicht in ihre Städte zurück. Landesweit sind Straßen gesperrt, zahlreiche Inlandsflüge wurden gestrichen, auch der Zugverkehr in einigen Provinzen ist durch die Flut gestört.

Die Regierung hat in mindestens zwölf Provinzen, auch in der Hauptstadt Teheran, die höchste Alarmstufe ausgerufen. Am schlimmsten sei die Lage weiterhin in Schiras, der Hauptstadt der südlichen Provinz Fars.

kry/Reuters/dpa

Mehr zum Thema


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.