Irre Millionenwette Brite setzt auf Elvis' Rückkehr in Wimbledon

"Elvis lebt", glauben viele Menschen. Ein britischer Arbeitsloser hat jetzt sogar Geld darauf gewettet, dass der 1977 verstorbene Rock-and-Roll-Star eines Tages in London auftauchen wird.


London - Zugegeben, der Wetteinsatz ist übersichtlich: Fünf Pence (acht Cent) hat Ian MacMillan darauf gesetzt, dass Elvis lebend in London erscheinen wird. Um den Eine-Million-Pfund-Gewinn zu kassieren, reicht die Erfüllung dieser Tatsache allein aber nicht aus. Er hat an seine Wette noch einige Bedingungen geknüpft: Der Sänger muss auf dem seit Jahren verschwundenen Rennpferd "Shergar" in der britischen Hauptstadt einreiten und im Herren-Finale des Tennisturniers von Wimbledon gegen den verschollenen Adligen Lord Lucan antreten. Der Arbeitslose gibt sich optimistisch: "Ich freue mich darauf, meinen Gewinn abzuholen", sagte er der "Sun".

Lord Lucan verschwand 1974 im Alter von 39 Jahren und gilt seitdem als vermisst. Das Rennpferd "Shergar" wurde 1983 von der nordirischen Untergrundorganisation IRA entführt. Seitdem fehlt von dem Tier jede Spur.

Dem Zeitungsbericht zufolge wollte MacMillan eigentlich zehn Pfund einsetzen. In diesem Fall hätte er rund 200 Millionen Pfund gewinnen können. Buchmacher William Hill, der die Wette annahm, habe den Einsatz aber trotz der geringen Gewinn-Wahrscheinlichkeit auf fünf Pence begrenzt.



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