In entlegener Region Leiche im Nordosten Islands gefunden – offenbar vermisster Deutscher

200 Menschen suchten am Boden, ein Hubschrauber unterstützte aus der Luft: Auf Island ist eine Leiche gefunden worden. Es handelt sich offenbar um einen deutschen Urlauber.
Wasserfall im Norden Islands (Symbolfoto)

Wasserfall im Norden Islands (Symbolfoto)

Foto: Stephan Laude / imagebroker / IMAGO

Bei einer groß angelegten Suche nach einem verschwundenen Deutschen ist auf Island ein Toter gefunden worden. Die Besatzung eines Hubschraubers der Küstenwache fand die Leiche am Donnerstagabend im entlegenen Norden der Atlantik-Insel, wie die Polizei am späten Donnerstagabend auf Facebook mitteilte .

Man gehe davon aus, dass es sich wahrscheinlich um die gesuchte Person handelt. Dies müsse jedoch noch offiziell bestätigt werden.

Rund 200 Menschen und der Hubschrauber hatten nach Angaben des isländischen Rundfunks am Donnerstag in der Nähe von Akureyri nach einem deutschen Alleinreisenden gesucht.

Zuvor war ein Hinweis eingegangen, dass das Fahrzeug des 1947 geborenen Mannes seit Tagen in einem Wandergebiet stillstehe. Der Rundfunksender RÚV veröffentlichte das Bild eines dunklen VW-Busses mit Berliner Kennzeichen.

Nach Polizeiangaben war der Mann bereits im Juni nach Island gekommen. Seine Frau in Deutschland hat demnach seit Mitte Juli nichts mehr von ihm gehört.

fek/dpa
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