"Sorry, das war gerade ein Erdbeben" Islands Regierungschefin Jakobsdóttir während Live-Interview von Erdbeben überrascht

Im Live-Interview mit der "Washington Post" wackelten plötzlich die Wände: Islands Premierministerin Katrín Jakobsdóttir ist von einem Erdbeben aufgeschreckt worden - die Fassung verlor sie jedoch nicht.
Islands Regierungschefin Katrín Jakobsdóttir (M.)bei einem Treffen mit Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven und Bundeskanzlerin Angela Merkel im August 2019

Islands Regierungschefin Katrín Jakobsdóttir (M.)bei einem Treffen mit Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven und Bundeskanzlerin Angela Merkel im August 2019

Foto: Steffen Trumpf/ DPA

Islands Regierungschefin Katrín Jakobsdóttir wollte über das Krisenmanagement ihres Landes während der Corona-Pandemie sprechen, ist jedoch zeitweise von einem Erdbeben unterbrochen worden. Mitten in einem Live-Interview mit der "Washington Post" war plötzlich ein Knall im Hintergrund zu hören, die Kamera wackelte.

"Oh mein Gott, das ist ein Erdbeben", sagte Jakobsdóttir sichtlich erschrocken. Die Zeitung veröffentlichte einen Mitschnitt des Interviews auf Twitter, in dem der Vorfall etwa ab Minute 3:05 zu sehen ist.

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Wie die nationale Wetterbehörde bestätigte, trat das Beben am frühen Dienstagnachmittag nicht weit von der isländischen Hauptstadt Reykjavík entfernt auf. Das Epizentrum habe sich knapp sieben Kilometer westlich des Sees Kleifarvatn befunden, hieß es. Ersten Schätzungen zufolge hatte es eine Stärke von etwa 5,5. Zudem wurden mehrere Nachbeben gemessen.

"Das ist eben Island"

Der Schreck bei Jakobsdóttir war offenbar jedoch innerhalb von Sekunden wieder verflogen. "Sorry, das war gerade ein Erdbeben. Wow!", setzte sie das Gespräch fort. Und ergänzte: "Nun ja, das ist eben Island." Ihr gehe es gut und das Haus stehe noch immer. Anschließend sprach sie weiter über das isländische Gesundheitssystem.

Das Erdbeben scheint indes nicht nur für die Premierministerin glücklich ausgegangen zu sein: Berichte über größere Schäden oder Verletzte gab es bislang nicht.

fek/dpa/Reuters
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