Großeinsatz der Feuerwehr Hochhaus in Mailand ausgebrannt

In Mailand ist ein 20-stöckiges Wohnhaus in Flammen aufgegangen. Stunden nach dem Ausbruch des Feuers meldeten die Einsatzkräfte: Der Brand ist unter Kontrolle.
Hochhaus in Mailand: Fassade in dichten schwarzen Rauch gehüllt

Hochhaus in Mailand: Fassade in dichten schwarzen Rauch gehüllt

Foto: PIERO CRUCIATTI / AFP

Ein Hochhaus in Mailand ist durch einen Großbrand stark beschädigt worden. Das Feuer brach nach Angaben der Feuerwehr am frühen Sonntagabend in den oberen Etagen des 20-stöckigen Gebäudes am südlichen Stadtrand aus. Anschließend habe es sich bis zu den unteren Stockwerken ausgebreitet.

Bürgermeister Beppe Sala sagte, es gebe bisher keine Meldungen über Todesopfer. »Es gibt keine Berichte über vermisste Personen«, teilte auch die Feuerwehr mit. Die etwa 70 Familien, die in dem Gebäude lebten, seien telefonisch kontaktiert worden.

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Feuerwehrleute seien von Wohnung zu Wohnung gegangen und hätten die Türen eingeschlagen, um sicherzugehen, dass niemand in den Wohnungen sei, sagte Sala dem »Corriere della Sera«. Die Behörden seien zuversichtlich, dass die Menschen rechtzeitig vor den Flammen fliehen konnten. Der Zeitung zufolge erlitten rund 20 Bewohnerinnen und Bewohner leichte Rauchgasvergiftungen.

»Wir haben Rauch gerochen und sind sofort geflüchtet«

Die Feuerwehr war mit vielen Löschzügen im Einsatz. Stunden nach dem Ausbruch des Feuers meldeten die Einsatzkräfte, dass der Brand unter Kontrolle sei.

Auf Bildern war zu sehen, wie die Fassade des gesamten Hauses in dichten schwarzen Rauch gehüllt ist. »Wir haben Rauch gerochen und sind sofort geflüchtet«, sagte eine Bewohnerin laut Nachrichtenagentur Ansa. Eine andere Augenzeugin erzählte, dass Paneele an den Wänden »wie Butter« geschmolzen seien.

wit/dpa/AFP
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