Missglückter Selfie-Versuch US-Tourist stürzt in den Krater des Vesuvs

Die Wanderung zum Gipfel des Vulkans verlief ohne Probleme, doch beim Foto am Kraterrand wurde es gefährlich: Ein US-amerikanischer Tourist hat sich am Vesuv offenbar für ein Selfie in Lebensgefahr begeben.
Vesuv nahe Neapel

Vesuv nahe Neapel

Foto: Christian Offenberg / IMAGO

Die Suche nach dem perfekten Selfie bringt Touristen bisweilen in brenzlige Situationen. An einigen Sehenswürdigkeiten sind die Fotos inzwischen sogar verboten, um die Reisenden davor zu bewahren, sich für den Schnappschuss in Gefahr zu begeben. Am Vesuv nahe der italienischen Großstadt Neapel hinderten indes offenbar nicht einmal Absperrungen einen US-Amerikaner daran, für ein Selfie sein Leben zu riskieren.

Wie lokale Medien  berichten, war der 23-Jährige bereits am Samstag mit drei weiteren Familienmitgliedern auf den Vulkan gewandert. Dabei wählte die Familie offenbar einen abgesperrten Pfad. Am Kraterrand versuchte der Mann schließlich, ein Selfie zu knipsen. Dabei fiel ihm sein Handy aus der Hand und hinein in den Krater. Beim Versuch, das Gerät wiederzuholen, rutschte der 23-Jährige dann ab.

Tourguides retteten den US-Amerikaner schließlich und zogen ihn wieder aus dem Krater heraus. Auch ein Hubschrauber der Bergwacht sowie Polizei war laut »Guardian « im Einsatz. Der Mann wurde schließlich wegen Schürfwunden an Armen und am Rücken behandelt, überstand den Vorfall jedoch offenbar glimpflich – zumindest körperlich.

Die Familie muss sich nun wegen des unerlaubten Landübertritts verantworten. Den Berichten zufolge war die Familie ohne gültige Eintrittskarten auf das Gelände gelangt.

fek
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