Italien Rallye-Wagen rast in Menschenmenge - Kind tot

Der Fahrer kam von der Straße ab, fuhr in eine Gruppe Zuschauer: Bei einer Rallye in Turin hat sich ein tragischer Todesfall ereignet.


Bei einer Autorallye im italienischen Piemont hat sich ein schwerer Unfall ereignet. Ein Wagen sei bei der 32. "Rally Città di Torino" (Rallye der Stadt Turin) aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und in eine Zuschauermenge gerast. Dabei sei ein sechsjähriger Junge erfasst und tödlich verletzt worden, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

Die Eltern und eine weitere Person wurden bei dem Unfall verletzt. Der dreijährige Bruder hatte großes Glück und kam unbeschadet davon.

Laut der Zeitung "La Stampa" soll dem Fahrer während des Rennens schlecht geworden sein, so dass er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren habe. An der Unfallstelle waren Polizei, Krankenwagen und ein Hubschrauber im Einsatz. Die zweitägige Rallye, die sofort abgebrochen wurde, sollte ursprünglich am Samstagabend zu Ende gehen.

Immer wieder kommt es im Rallye-Sport zu Todesfällen: Erst im Januar war bei der Rallye Monte Carlo ein Zuschauer nach einem Unfall ums Leben gekommen. Das Auto war damals den Angaben zufolge in einer Linkskurve über Eis gefahren, ins Schleudern geraten und einen Berghang herabgestürzt. Dabei erfasste es den Zuschauer - später erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen.

joe/dpa



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