Italien Züge prallen aufeinander - Dutzende Verletzte

Bei einem schweren Eisenbahnunglück südlich von Rom sind zahlreiche Menschen verletzt worden. Laut Nachrichtenagentur Ansa fuhr ein Zug auf eine im Bahnhof stehende Regionalbahn auf.


Rom - Ein Zug sei in der Station Roccasecca bei Frosinone, rund 120 Kilometer südlich von Rom, auf einen stehenden Regionalzug aufgefahren. Zahlreiche Waggons seien in das Unglück verwickelt, einer sei bei dem schweren Aufprall umgestürzt, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Nach Polizeiangaben wurden bei der Kollision mindestens 59 Menschen verletzt. Zwölf Passagiere wurden nach Angaben von Ansa mit lebensgefährlichen Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Die meisten Insassen waren demnach Studenten, die zu ihren Eltern nach Süditalien unterwegs waren. Beide Züge waren von Rom aus gestartet.

Der genaue Hergang des Zusammenstoßes ist noch nicht bekannt. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt. Polizei, Feuerwehr und zahlreiche Krankenwagen seien an der Unfallstelle eingetroffen. Die Bergungsarbeiten könnten sehr lange dauern, zitierte die Agentur Adn Kronos einen Feuerwehrmann. "Die Situation ist sehr ernst."



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