Schiffsunglück vor Italien Zwei Frachter vor Ravenna kollidiert

Zwei Handelsschiffe sind vor Italiens Küste bei Ravenna zusammengestoßen, eins ist laut Medienberichten gesunken. Ein Mitglied der Besatzung kam ums Leben, zwei weitere werden noch vermisst.

Rettungsaktion im Hafen von Ravenna: Schiffsunglück vor Italien
DPA

Rettungsaktion im Hafen von Ravenna: Schiffsunglück vor Italien


Rom - Zwei Handelsschiffe sind vor der italienischen Küste bei Ravenna zusammengestoßen. Ein türkisches Schiff sei gekentert, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag. Mehrere Menschen seien verletzt worden, es gebe auch Vermisste. Schlechtes Wetter erschwerte die Rettung.

Von drei Besatzungsmitgliedern fehlte bis zum Mittag jede Spur. Eine Person sei ertrunken, meldete Reuters dann unter Berufung auf die italienische Küstenwache. Die Nachrichtenseite "La Stampa"bestätigt das.

Den Angaben zufolge kollidierte der türkische Frachter mit einem in Belize registrierten Schiff. Laut den Nachrichtenseiten "Corriere della Sera" und "La Repubblica" befanden sich elf Besatzungsmitglieder an Bord des türkischen Schiffs, das nun zu sinken droht. Vier von ihnen seien bereits gerettet worden, drei befänden sich noch im Meer, seien jedoch bereits unter Kontrolle der Küstenwache, hieß es am Morgen. Einer befinde sich noch im Wrack, habe jedoch bereits Kontakt zu den Rettungsdiensten.

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Das zweite Schiff sei offenbar nicht beschädigt worden, meldet "La Repubblica". Einer der Frachter sei ohne Ladung gefahren, der andere habe Düngemittel geladen, berichtete Ansa. Zu möglichen Umweltschäden wurden keine Angaben gemacht.

Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi bestätigte den Vorfall auf Twitter und kündigte baldige Informationen der Behörden an. Offenbar waren erste Schiffe der Küstenwache am Ort des Unglücks.

heb/vek/dpa/AFP



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