James Bond Ein Bikini für 41.000 Pfund

Im Auktionshaus Christie's in London ging es hoch her. Dort kamen Erinnerungsstücke aus James-Bond-Filmen unter den Hammer. Starke Nachfrage auch für den Bikini, den Ursula Andress 1962 in "Dr. No" trug.
Der Aston Martin, die erste Miss Monneypenny 1965, Lois Maxwell (li) und die jetzige, Samantha Bond

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Der Bikini aus "Dr. No" im Auktionshaus Christie's

Der Bikini aus "Dr. No" im Auktionshaus Christie's

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Ursula Andress in einer Szene des 1962 gedrehten James-Bond-Films "Dr. No"

Ursula Andress in einer Szene des 1962 gedrehten James-Bond-Films "Dr. No"

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Mindestens 50.000 Pfund soll der Bikini bringen

Mindestens 50.000 Pfund soll der Bikini bringen

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London - Ein Aston Martin D, in dem Pierce Brosnan als Geheimagent James Bond im Film "Goldeneye" unterwegs war, ist für 158.000 Pfund (486.000 Mark) versteigert worden. Max Reid, Inhaber einer Leasingfirma für Computer, erwarb das Auto am Mittwoch im Auktionshaus Christie's aus einer Kollektion von 250 Losen aus allen 21 Filmen über den Agenten 007 mit der Lizenz zum Töten.

"Es ist ein sehr schönes Geschenk für meine Frau", sagte Reid nach dem Kauf. "Ich finde, das ist wirklich ein Schnäppchen. Ich hätte noch mehr bezahlt", sagte der erklärte Bond-Fan.

Eine Rolex-Uhr, vom Bond-Techniker "Q" für den Film "Leben und sterben lassen" mit speziellen Überlebenshilfen versehen, wechselte für 25.000 Pfund den Besitzer.

Starke Nachfrage erwartete Christie's auch bei einem anderen Erinnerungsstück an James Bond: Der weiße Bikini, den die Schweizer Schauspielerin Ursula Andress 1962 im ersten James Bond-Film "Dr. No" trug, ist am Mittwoch zum teuersten Stück Badekleidung der Welt geworden. Für gut 41.000 Pfund (127.000 Mark) wurde der Bikini, mit dem Andress (heute 64) zum Sexsymbol einer ganzen Generation wurde, versteigert.

Der New Yorker Unternehmer Robert Earl, Mitgründer der Kette "Planet Hollywood", ist neuer Besitzer des Bikinis. "Dies ist das wichtigste Bond-Souvenir, das heute zu kaufen war", sagte er nach dem Zuschlag.