Jenseits-Beziehung Familiengruft für die Toten Hosen

Auch der Tod soll die Toten Hosen nicht scheiden. Die Düsseldorfer Punkrocker haben angeblich vorgesorgt.


Campino will mit seinen Toten Hosen in die Gruft
REUTERS

Campino will mit seinen Toten Hosen in die Gruft

Köln - Die Band um Frontsänger Campino habe sich eine Familiengruft gekauft, bestätigte ein Sprecher des Managements der Band am Montag einen Bericht des Kölner "Express". "Wir haben die wichtigsten 20 Jahre miteinander verbracht, haben Karriere gemacht und sind Freunde geworden, warum sollten wir uns da nach dem Tod trennen", begründete Ex-Schlagzeuger "Wölli" den Schritt.

Die Gruft sei für 30 Jahre gemietet und soll die letzte Ruhestätte für die Bandmitglieder, den Manager und jeweils eine weitere Person sein. "Die genaue Lage der Familiengruft wird mit Rücksicht auf die Intimsphäre der Grabnutzer nicht preisgegeben", sagte die Leiterin der Düsseldorfer Friedhofsabteilung, Elfriede Klug. Daher sei es für Fans nicht möglich, Gräber in der Nachbarschaft ihrer Idole zu sichern. Angeblichen Plänen der Band, einen Bier-Automaten neben der Gruft aufzustellen, erteilte die Friedhofsverwaltung aber eine Absage.



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