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27. Februar 2016, 17:54 Uhr

Junggesellenabschied bei Ryanair

Pilot schmeißt feiernde Briten aus dem Flieger

Dieser "letzte Abend in Freiheit" endete mit einer unfreiwilligen Landung: Der Pilot eines Fluges nach Bratislava flog seine Maschine nach Berlin-Schönefeld, um sich einer randalierenden Junggesellenabschieds-Gesellschaft zu entledigen.

Zu früh vorgeglüht? Weil sie sich so dermaßen daneben benahmen, ist ein Teil einer englischen Reisegruppe aus einem Flugzeug geflogen. Die zwölf Briten waren auf dem Weg von London nach Bratislava, um dort einen Junggesellenabschied zu feiern. Sechs von ihnen - darunter der künftige Bräutigam - kamen aber nur bis Berlin-Schönefeld, wie die Bundespolizei am Samstag mitteilte.

Dort machte der offensichtlich genervte Kapitän am Freitagabend einen Zwischenstopp, um die Männer aus der Maschine zu schmeißen. Die 25 bis 28 Jahre alten Männer aus Southampton wollten einen Junggesellenabschied in der slowakischen Hauptstadt feiern.

Während des Fluges störten sie den Angaben zufolge die Sicherheit an Bord und ignorierten die Weisungen der Crew. Sie seien immer wieder aufgestanden und hätten herumgetobt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Einer der Männer habe sich ausgezogen. Als ihnen das Bordpersonal weitere alkoholische Getränke verwehrte, seien sie aggressiv geworden.

Der Kapitän landete die Maschine mit 170 Fluggästen daraufhin auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld, wo die Bundespolizei die alkoholisierten Männer in Empfang nahm. Auf die Feierwütigen kommen nun wegen Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz Geldstrafen von bis zu 25.000 Euro zu.

feb/dpa

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