25 Jahre Haft Mexikanischer Ex-Drogenboss in den USA verurteilt

Ihm waren Drogenhandel, Geldwäsche und organisierte Kriminalität zur Last gelegt worden: Ein US-Gericht hat den früheren Kopf eines mächtigen mexikanischen Drogenkartells zu 25 Jahren Haft verurteilt - weil er für "Chaos und Gewalt" auf beiden Seiten der Grenze verantwortlich gewesen sei.

Früherer Drogenboss Benjamin Arellano Felix (2011): 25 Jahre Gefängnis in den USA
DPA/ General Prosecutors Office

Früherer Drogenboss Benjamin Arellano Felix (2011): 25 Jahre Gefängnis in den USA


San Diego - Der frühere Boss eines mexikanischen Drogenkartells muss 100 Millionen Dollar Strafe zahlen. Zudem wurde Benjamin Arellano Felix in Kalifornien zu 25 Jahren Haft verurteilt. Ein Bundesgericht in San Diego verhängte die Strafe gegen den 58-Jährigen, der zuvor Beteiligung an Drogenhandel, organisiertem Verbrechen und Geldwäsche gestanden hatte.

Im Gegenzug für sein Schuldeingeständnis kam der Ex-Anführer des berüchtigten Tijuana-Kartells mit einer relativ geringen Strafe davon. Andere Mitglieder des Kartells, darunter auch Brüder von Arellano Felix, verbüßen in Mexiko lebenslange Haftstrafen. Laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft soll der 58-Jährige nach Absitzen der Strafe in den USA allerdings den Rest einer 22-jährigen Haftstrafe in seiner Heimat verbüßen.

Arellano Felix war im vorigen Jahr an die USA ausgeliefert worden. Die Behörden in Mexiko hatten ihn 2002 festgenommen. Die Arellano-Brüder führten seit den achtziger Jahren im Nordwesten Mexikos ein Drogenkartell, das große Mengen Kokain und andere illegale Drogen in die USA schmuggelte. Der Bande wurden Hunderte Morde zur Last gelegt. Nach der Festnahme von Benjamin Arellano Felix verlor das Kartell an Einfluss.

wit/dpa



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Skandalos, 30.07.2010
1.
Zitat von sysopGrausige Morde, blutige Kämpfe: In Mexiko eskaliert der Drogenkrieg. Tausende Soldaten haben die Grenzregion zu den USA nicht befrieden können. Politiker, Unternehmer, Polizei - viele sind in die Geschäfte der mächtigen Dealer verstrickt. Wie kann das Land der Rauschgiftmafia entkommen?
Durch die Legalisierung von Drogen in den USA. Dort gibts ja eine aktuelle Initiative, die sich großer Unterstützung quer durch alle Parteien erfreut. Prohibition funktioniert einfach nicht.
karmamarga 30.07.2010
2. Wie entkommen?
Zitat von sysopGrausige Morde, blutige Kämpfe: In Mexiko eskaliert der Drogenkrieg. Tausende Soldaten haben die Grenzregion zu den USA nicht befrieden können. Politiker, Unternehmer, Polizei - viele sind in die Geschäfte der mächtigen Dealer verstrickt. Wie kann das Land der Rauschgiftmafia entkommen?
Den Shabab-Milizen das Land schenken. Dann weiss jeder im Land mit wem oder was er es zu tun hat. So wie jetzt geht die Sache endlos weiter.
Ohli 30.07.2010
3. Keine Macht der Drogenmafia
Zitat von sysopGrausige Morde, blutige Kämpfe: In Mexiko eskaliert der Drogenkrieg. Tausende Soldaten haben die Grenzregion zu den USA nicht befrieden können. Politiker, Unternehmer, Polizei - viele sind in die Geschäfte der mächtigen Dealer verstrickt. Wie kann das Land der Rauschgiftmafia entkommen?
Die Abteilung der UN, die sich des Themas Drogen angenommen hat, gibt auf ihren jählich stattfindenden Konferenzen in Wien seit 2 Jahren bekannt, das der "War on Drugs", der hauptsächlich in den 80er Jahren von Ronald Reagan proklamiert wurde, verloren ist. Jahrzehnte in denen Milliarden für die Strafverfolgung ausgegeben wurden, umsonst. Der weltweite illegale Drogenanbau hat sich erhöht, die Verkaufszahlen und der Umsatz haben sich erhöht (geschätzte 500 Milliarden US-Dollar wurden im vergangenen Jahr weltweit mit illegalen Drogen umgesetzt). Weiter so wie bisher, bedeutet weitere Profite für die organisierte Kriminalität, weiter Korruption, weiter mit dem Elend und Leid. Eine drogenfreie Gesellschaft ist eine Illusion, sagte einmal der Drogenbeauftragte der Regierung Kohl, Eduard Lintner. Das Ziel muss eine staatlich regulierte Vergabe aller zur Zeit illegalen Drogen sein. Wie eine erfolgreiche Drogenpolitik aussehen kann, zeigt der "Frankfurter Weg" und deren Projekt mit der Heroinvergabe an schwerstabhängige. Regulierung statt Repression, Akzeptanz und Toleranz, statt Stigmatisierung und Strafverfolgung von Konsumenten. Es wäre auf jeden Fall eimal wünschenswert, wenn man sich sachlich und pragmatisch mit dem Thema Drogen auseinandersetzen würde, statt wie bisher polemisch und emotional. Einen schönen Tag noch, wünscht Ohli
Roller, 30.07.2010
4.
Zitat von sysopGrausige Morde, blutige Kämpfe: In Mexiko eskaliert der Drogenkrieg. Tausende Soldaten haben die Grenzregion zu den USA nicht befrieden können. Politiker, Unternehmer, Polizei - viele sind in die Geschäfte der mächtigen Dealer verstrickt. Wie kann das Land der Rauschgiftmafia entkommen?
Ganz einfach: die Legalisierung aller Drogen.
obi wan 30.07.2010
5. Gegen jede Art von Titeln und Orden!!!!
Keine Ahnung wie Mexiko entkommen kann. Ich kann nur sagen: Sicher nicht durch so politisch vielleicht korrekte aber vollkommen nutzlose Konzepte wie Rauschgift legalisieren, Dialog suchen u.ä. Mal sehen wann hier die Ersten hier auftauchenk, die so etwas als alleiniges Allheilmittel ernsthaft verkaufen wollen.
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