A40 in Bochum Falschfahrerin verursacht tödlichen Unfall auf Autobahn

Bei einem Unfall auf der A40 in Nordrhein-Westfalen sind am frühen Morgen zwei Menschen gestorben. Laut Polizei war eine 54-Jährige als Falschfahrerin unterwegs – es kam zur Kollision mit zwei anderen Autos.
Unfallstelle auf der A40 zwischen Gelsenkirchen-Süd und Bochum-Wattenscheid

Unfallstelle auf der A40 zwischen Gelsenkirchen-Süd und Bochum-Wattenscheid

Foto: Markus Gayk / dpa

Eine Falschfahrerin hat am frühen Morgen auf der Autobahn 40 in Bochum einen tödlichen Unfall verursacht. Die 54-Jährige war laut Polizei mit einem Geländewagen in Richtung Dortmund unterwegs – auf der falschen Fahrbahn in Richtung Essen. Gegen 5 Uhr kam es zwischen Bochum-Wattenscheid-West und Gelsenkirchen-Süd zum Zusammenstoß mit zwei anderen Fahrzeugen.

Die Falschfahrerin sei nach der Kollision mit ihrem Wagen abgehoben und auf der Gegenfahrbahn gelandet, sagte eine Polizeisprecherin. Die Unfallverursacherin und ein Mann aus einem der beiden erfassten Autos starben den Angaben zufolge noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des zweiten Pkw sei schwer verletzt worden.

Lange Staus nach Sperrung

Durch Trümmerteile wurde laut Polizei  zudem ein Lastwagen beschädigt. Dessen Fahrer sei unverletzt geblieben. Die A40 wurde zwischen Bochum und Essen zeitweise in beide Richtungen gesperrt. Es bildeten sich lange Staus.

Warum die Frau auf der falschen Seite fuhr, ist laut Polizei bislang noch nicht geklärt. Eine Mordkommission ermittele nun die genaueren Umstände des Vorfalls. Es sei nicht auszuschließen, dass die Fahrerin den Unfall vorsätzlich herbeigeführt habe, sagte ein Sprecher. Konkrete Hinweise darauf gebe es bislang aber nicht. Man könne es nicht untermauern, aber auch nicht ausschließen.

wit/bbr/dpa

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