Polizei schließt Ermittlungen ab Mehr Menschen bei mutmaßlichem Angriff von Amberg verletzt

Nach den mutmaßlichen Gewalttaten von vier Männern in Amberg hat die Polizei ihre Ermittlungen beendet. Demnach wurden mehr Menschen bei dem Vorfall verletzt.

Die mutmaßliche Attacke von Amberg löste eine Debatte über Gewalt aus.
DPA

Die mutmaßliche Attacke von Amberg löste eine Debatte über Gewalt aus.


Drei Monate nach den mutmaßlichen Angriffen auf Passanten im bayerischen Amberg hat die Polizei die Ermittlungen gegen die vier jungen beschuldigten Flüchtlinge abgeschlossen. Die Tatverdächtigen sitzen weiter in Untersuchungshaft, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Die Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche Anklage erhoben. Den Männern wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, drei von ihnen auch Beleidigung. Einer soll zudem bei der Festnahme Polizisten angegriffen haben. Das Amtsgericht muss über die Eröffnung eines Hauptverfahrens entscheiden.

Die Asylanträge der vier Angeschuldigten sind abgelehnt worden, bei mindestens einem liegen demnach die rechtlichen Voraussetzungen für eine Abschiebung vor. Oberstaatsanwalt Joachim Diesch sagte, die Staatsanwaltschaft werde bis zum Abschluss eines möglichen Gerichtsverfahrens keine Zustimmung zu einer Abschiebung erteilen.

Bei den mutmaßlichen Angriffen wurden zudem mehr Menschen verletzt als bislang bekannt. Demnach trugen 15 Menschen in der Innenstadt Verletzungen davon. Die Ermittler hatten zunächst von zwölf Verletzten gesprochen.

Die meisten Menschen wurden dabei leicht verletzt. Unter den Opfern der Männer aus Afghanistanund Iran waren auch Passanten, die Menschen zu Hilfe eilten. Die Ermittler sprechen von insgesamt 21 Geschädigten, die von den jungen Männern angegriffen worden waren.

sen/dpa



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