Auseinandersetzung mit der Polizei Mann wird von sechs Kugeln getroffen - und erschießt sich am Ende selbst

Sechs Mal hatten ihn die Kugeln der Polizisten getroffen, doch erst der siebte Schuss kostete ihn das Leben - und den hat ein Obdachloser aus Berlin selbst abgegeben. Der Mann hatte sich an geparkten Fahrrädern zu schaffen gemacht - und eine Waffe gezogen, als die Beamten ihn kontrollieren wollten.

Bayreuth - Bei einer Schießerei mit Polizisten hat sich ein bereits sechsfach von Kugeln getroffener Obdachloser in Bayreuth am Ende selbst erschossen. Gestorben sei der 53-Jährige aus Berlin an der siebten Kugel, die er sich mit seiner eigenen Waffe in den Mund geschossen habe, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die sechs Kugeln der Polizisten trafen den Mann laut Obduktionsbericht zuvor in die Brust und das Gesäß.

Laut Polizei hatte sich der 53-Jährige am Sonntagvormittag an einem Radweg im Stadtteil Bindlach "auf verdächtige Weise" an abgestellten Fahrrädern zu schaffen gemacht. Ob der Mann lediglich an seinem eigenen Fahrrad hantiert hatte oder eines stehlen wollte, war den Angaben vom Sonntag zufolge unklar.

Als die Beamten den Mann kontrollieren wollten, habe er plötzlich eine Waffe gezogen und geschossen. Die Polizisten schossen daraufhin den Angaben zufolge zurück. Ein 49-jähriger Beamter wurde ins Bein getroffen und schwer verletzt. Der zweite Beamte im Alter von 37 Jahren erlitt einen Schock, blieb aber unverletzt.

Die Polizei erklärte, der Getötete stamme aus Berlin und habe ohne festen Wohnsitz gelebt. Weitere Einzelheiten wollen die Ermittler am Dienstagnachmittag auf einer Pressekonferenz bekanntgeben.

han/AP

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