Sechster Todesfall Elfjähriger Junge nach Hüpfburg-Unglück gestorben

Zwei Mädchen und drei Jungen waren bereits gestorben, nachdem auf Tasmanien eine Hüpfburg von heftigem Wind erfasst worden war. Nun erlag ein weiteres Kind seinen Verletzungen.
Trauer um die getöteten Kinder an der Hillcrest Primary School in Devonport (Bild vom 17. Dezember)

Trauer um die getöteten Kinder an der Hillcrest Primary School in Devonport (Bild vom 17. Dezember)

Foto: ETHAN JAMES / imago images/AAP

Nach einem Unglück mit einer Hüpfburg in Australien ist die Zahl der Todesopfer auf sechs gestiegen. Ein Elfjähriger sei gestorben, so die Polizei.

Bei den weiteren Toten handelt es sich um drei Jungen und ein Mädchen im Alter von zwölf Jahren sowie eine Elfjährige. Drei weitere Kinder wurden verletzt, zwei von ihnen sind laut Polizei weiterhin in kritischem Zustand, eines erholt sich zu Hause.

Die Kinder stürzten am Donnerstag bis zu zehn Meter tief zu Boden, nachdem eine aufgeblasene Hüpfburg von einer Windböe erfasst und in die Luft gehoben worden war. Die Tragödie ereignete sich bei einer Feier in einer Grundschule in Devonport im Nordwesten des Bundesstaates Tasmanien.

Die Ursache für das Unglück ist noch unklar. Bei den Ermittlungen müsse man Rücksicht auf die trauernden Familien und die Schulgemeinschaft nehmen, hieß es von der Polizei. »Wir wollen nichts überstürzen, aber wir verstehen auch, dass die Gemeinde Antworten will«, sagte Darren Hine, der Polizeipräsident von Tasmanien.

Er hatte zuvor bereits mitgeteilt, dass die Ermittler feststellen wollen, ob es sich um ein unvorhersehbares Unglück handelte oder ob Fahrlässigkeit im Spiel war. Tasmanien bat die Polizei von New South Wales, sie bei der Befragung der weiteren Fünf- und Sechstklässler, die an der Veranstaltung teilgenommen hatten, zu unterstützen.

bbr/Reuters
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